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Fahrschein- und Maskenkontrollen im Bus

Wenige Fahrgäste ohne Maske - Fahrschein- und Maskenkontrolle im Bus

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Fahrscheinkontrolle jetzt schon vor dem Einsteigen in den Bus

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hat zusammen mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ein neues Prüfkonzept in Bussen und Bahnen eingeführt, das den geforderten Hygienemaßnahmen Rechnung tragen soll: Kontrolliert wird außerhalb des Busses vor Fahrtantritt. Dabei geht es um den Fahrschein und auch um die Maskenpflicht.

"Inakzeptabel hohe Zahl von Schwarzfahrern" 

"Die Fahrscheinkontrollen waren während des Lockdowns ausgesetzt. „Das verstanden einige ÖPNV-Nutzer wohl als Freischein, mit Bus oder Bahn zu fahren, ohne ein Ticket dafür zu lösen“, lautet eine Erkenntnis des RTV-Geschäfsführers Brunke. „Von den 1.756 kontrollierten Fahrgästen hatte fast jeder fünfte keinen gültigen Fahrschein bei sich. Das ist eine absolut inakzeptabel hohe Zahl von Fahrgästen, die scheinbar der Meinung sind, die Nutzung von Bus und Bahn sei nun auch ohne Fahrschein möglich“, äußert sich ÖPNV-Dezernent Günter F. Döring.

Jetzt werden wieder 60 Euro Bußgeld kassiert / Maskenpflicht wird eingehalten

RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke, ergänzt: „Die Fahrscheinkontrollen werden nun wieder verstärkt durchgeführt. Wenn ein Fahrgast kein gültiges Ticket vorweisen kann, wird, wie bis vor kurzem auch, ein Bußgeld von 60 Euro fällig“. Eine erfreuliche Erkenntnis gab es aber auch: Es wurden sehr wenige Fahrgäste ohne Maske angetroffen. „Die Quote derjenigen, die in der ersten Woche ohne Maske den öffentlichen Personennahverkehr nutzen wollten, lag bei 5,5 Prozent in der darauffolgenden Woche schon nur noch bei unter zwei Prozent“, so Brunke weiter. Die Maskenpflicht wird also sehr konsequent umgesetzt.

Peter Hartmann

Reporter
Peter Hartmann

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