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Spielende Kinder an den Gleisen - ICE stoppt

Spielende Kinder an den Gleisen - ICE Lokführer leitet Notbremsung ein

© dpa

Zwei Kinder,  die  zwischen Montabaur und Limburg Süd in unmittelbarer Nähe der Bahn-Gleise spielten, haben einen ICE auf der Fahrt nach Frankfurt zu einem Notstopp gezwungen.  Der Lokführer hatte die Kinder am Bahndamm erkannt, worauf er bei einer Geschwindigkeit von etwa 280km/h die Notbremsung einleitete.

Als der Zug zum Stehen kam, hatten die Kinder den Gefahrenbereich schon verlassen. Die Strecke wurde unmittelbar danach für den Zugverkehr gesperrt und eine Streife der Bundespolizei suchte den Bereich ab. Die Kinder konnten unerkannt verschwinden. Der Vorfall hat sich bereits am Dienstag ereignet. Mit Aufhebung der Sperrung um 18.20 Uhr konnte der Zugverkehr wieder aufgenommen werden. Durch den Vorfall kam es bei insgesamt 15 weiteren ICE-Verbindungen zu Verspätungen. 

Vogel legt die Stromverbindung lahm

Für erhebliche Verspätungen im Zugverkehr sorgte ebenfalls am Dienstag ein Vogel, der in der Nähe des Bahnhofes Flörsheim zwischen den Stromabnehmer einer Regionalbahn und der Oberleitung geriet. Hierbei kam es zu einem Kurzschluss, den der Lokführer als lauten Knall und als blitzartige Entladung wahrnahm. Die Oberleitung wurde heruntergerissen. Der Zug stoppte sofort. Von den etwa 80 Reisenden im Zug wurde niemand verletzt. Der Zug wurde später zum Bahnhof Flörsheim geschleppt, wo die Reisenden den Zug verlassen konnten. Bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten kam es bei 23 Zugverbindungen zu Verspätungen. Insgesamt 10 Zugverbindungen mussten ausfallen und 27 Züge mussten umgeleitet werden.

Konrad Neuhaus

Reporter
Konrad Neuhaus

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