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Mehr Normalität jetzt auch bei der Feuerwehr

Coronazahlen sinken - Bei den Feuerwehren kehrt Normalität ein

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Symbolbild

Die Freiwilligen Feuerwehren in Wiesbaden kehren nach den Einschränkungen wegen des Coronavirus langsam zum Normalbetrieb zurück. Mitte März erreichte Europa die Corona-Pandemie. Zum Schutz der Feuerweherleute wurden alle Aktivitäten bei der Freiwilligen und aber auch der Berufsfeuerwehr auf ein Minimum reduziert.

Besprechungen mussten auf das Notwendigste reduziert werden, die Alarm- und Ausrückeordnung wurde angepasst, Übungsdienste und Ausbildungsabende mussten abgesagt werden.  Ziel war es zu vermeiden, dass wenn sich eine Kameradin oder ein Kamerad infiziert, die gesamte Wehr betroffen ist. Bei jedem Einsatz wurde die Angemessenheit des Kräfteansatzes überprüft. 

Die Freiwilligen vermissen die Kameradschaft

„Auch, wenn uns die wöchentlichen Ausbildungsdienste und die Kameradschaft sehr fehlen, sehen wir die Notwendigkeit der Maßnahmen ein“, so einer der Wehrführer. Ihre Geduld sei auf eine harte Probe gestellt worden, mit Entwicklung der Corona-Fallzahlen könnte man nun Stück für Stück zur ‚Normalität‘ zurückkehren, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende,

Sie sind da, nicht nur dann wenn es brennt

Ohne die ehrenamtlichen Helfer ginge es nicht. Insbesondere bei größeren Schadenslagen, wie dem Unwetter Mitte vergangener Woche, seien die 20 Freiwilligen Feuerwehren Wiesbadens unersetzbar. Ohne diese wäre es nicht gelungen 25 Unwetter-Einsätze innerhalb kürzester Zeit abzuarbeiten und Hauseigentümerinnen und -eigentümer vor größeren Wasserschäden zu bewahren.

Konrad Neuhaus

Reporter
Konrad Neuhaus

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