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Betrügerische Kammerjäger unterwegs

Polizei in Mainz warnt - Betrügerische Kammerjäger unterwegs

Wenn Wespen ihr Nest in Haus oder Wohnungsnähe bauen, suchen einige Menschen im Internet nach einem Kammerjäger. Doch Vorsicht! Betrüger nutzen die Notsituation der Betroffenen gezielt aus.

Eine 51-Jährige aus Mainz-Laubenheim kontaktiert wegen eines Wespennestes am Montag einen Kammerjäger aus dem Internet. In einem Kostenvoranschlag wird ein Betrag von rund 180 Euro genannt. Dann heißt es, das Kartenlesegerät sei defekt und sie solle nun einen Betrag von rund 450 Euro bar bezahlen. Die Frau verweigert dies und bezahlt letztendlich einen Betrag von rund 200 Euro. Die Polizei prüft nun, ob es sich um eine Straftat handelt. Nach Angaben der 51-Jährigen sind die Wespen derzeit immer noch vor Ort.

Was tut man, wenn man ein Wespennest an einer für Menschen gefährlichen Stelle vorfindet?

Rufen sie die Feuerwehr an. Diese kann Sie beraten, ob eine Entfernung notwendig ist und diese erfolgen soll.

Wenn Sie einen Kammerjäger kontaktieren möchten, wählen Sie einen Anbieter mit Festnetznummer aus Ihrer Region und beauftragen Sie niemanden, der nur eine 0800-Nummer oder Handynummer angibt. Wenn Sie im Internet recherchieren, klicken Sie auf das Impressum. Dort erfahren Sie, ob der Anbieter tatsächlich in Ihrer Nähe sitzt.

Sie müssen die Rechnung nicht sofort zahlen. Sie haben das Recht, die Rechnung überprüfen zu lassen, zum Beispiel bei Ihrer Verbraucherzentrale

Scheuen Sie sich nicht, im Zweifel die Polizei zu kontaktieren.

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