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Archäologen stiessen auf Herz von Kloster Eberbach

Archäaologen graben im Kloster - Das "Herz von Kloster Eberbach"

© Stiftung Kloster Eberbach

Bei Grabungen in der Basilika des Klosters Eberbach stießen die Archäologen auf die Grundmauern älterer Gebäude, sowie eines wohl dann später angelegten Altars. Auch wurde ein weiters Bestattungsfeld entdeckt. Das alles geht wohl auf die Anfänge des über 1.000 Jahren alten Klosters zurück.

Derzeit wird der Boden der Basilika aufgerissen. Es sollen neue Versorungsschächte und Elektrokabel verlegt werden. "Wir stießen auf das Herz der Klosteranlage", so Thomas Becker, Archäologe beim Landesamt für Denkmalpflege. Die Funde zeigten, welche Bedeutung das Kloster während des Mittelalters und der frühen Neuzeit hatte. Seit dem Jahr 1256 erlaubte das Kloster auch Bestattungen von Nichtklosterangehörigen in der Basilika.  Der erste bekannte Nichtklosterangehörige war Graf Eberhard I. von Katzenelnbogen.

Pandemie macht Grabungen möglich

Die Arbeiten wurden überhaupt erst möglich, weil die Corona-Pandemie das Kloster zu einer Veranstaltungspause zwang. Die Basilika ist trotz der Grabungen für Besucher weiter zugänglich.

Konrad Neuhaus

Reporter
Konrad Neuhaus

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