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Scheunenbrand in Wiesbaden-Kloppenheim

Beim Unkraut-Abflammen: - Scheune in Kloppenheim in Brand gesteckt

© dpa

Symbolbild

Das hätte auch böser ausgehen können: Am Mittag wollten Bewohner eines Anwesens in der Kloppenheimer Stiegelstraße Unkraut mit einem gasbetriebenen Abflammgerät entfernen. Dabei wurde versehentlich die Fassade einer Scheune im Bodenbereich mit der Brennerflamme in Brand gesetzt. Die Folge war ein Schwelbrand der sich innerhalb der Fassade bis ins Innere der Scheune ausbreitete.

Kapitaler Holzbalken komplett "durchgekohlt"

Als Bewohner die Rauchsäule über der Scheune sahen,  alarmierten sie die Feuerwehr .Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Scheune bereits in weiten Teilen verraucht. Der Brand konnte schnell lokalisiert und gelöscht werden. Um eine Brandausbreitung im Inneren der Fassade zu verhindern, wurde diese geöffnet und ebenfalls abgelöscht. Imposant in diesem Zusammenhang ist das ein kapitaler Holzbalken von der Außenwand bis ins Innere der Scheune durchgekohlt war. 

Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Ein Bewohner wurde ambulant von Kräften des Rettungsdienstes mit einem Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt. Der Sachschaden beträgt etwa 2.000,00 Euro Die Feuerwehr bittet dringend darum, Abflammgeräte in Bereich von Gebäuden nur mit äußerster Vorsicht zu verwenden.    

 

 

Peter Hartmann

Reporter
Peter Hartmann

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