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Drohbriefe beschäftigen Wiesbadener Polizei

Staatsschutz ermittelt - Dohrbriefe an Szenecafe in Wiesbaden

Ominöse Drohbriefe mit rechtsradikalem Hintergrund beschäftigen derzeit die Ermittler der Polizei in Wiesbaden, den Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft. Ein erstes Schreiben ging bereits im März 2019  bei einer Kultureinrichtung ein, ein zweites Schreiben wurde am vergangenen Freitag einem Szene-Lokal (Cafe-Klatsch) zugestellt. Dieses Schreiben erreichte auch eine Kultureinrichtung, die nicht genannt werden will. 

"Wir nehmen das sehr ernst", so ein Polizeisprecher zu FFH, zumal die Schreiben ein und demselben Verfasser zugeordnet werden. Die Drohbriefe richten sich unter anderem gegen die Black-Lives-Matter Bewegung, gegen die Fridays-For-Future Aktivisten aber auch gegen die Flüchtlingshilfe der evangelischen Kirche.

Verworren, aber bedohlich

Die jüngsten Drohschreiben wirken verworren. Nach einer langen Schimpftirade werden Anschläge angedroht. Alle drei Drohbriefe lassen sehr deutlich auf einen rechtsextremen Hintergrund schließen. Auf dem letzten Schreiben (das FFH in Kopie vorliegt) wurde ein Hakenkreuz skizziert. 

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