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Corona-Brettspiel: Das Game zur Pandemie

Pandemie mit viel Humor - Corona-Brettspiel bringt viralen Spaß

Was macht man als Familie, wenn alle Spiel bereits zum zweiten Mal hervorgeholt werden: Richtig, man erfindet einfach sein eigenes. Genau das hat eine sechsköpfige Familie aus Wiesbaden getan und hat die Zeit im Lockdown genutzt, um ein eigenes Brettspiel zu entwerfen. Und welche Thema könnte derzeit noch mehr auf der Hand liegen als Corona und die Pandemie. Rausgekommen ist dabei "Corona - mit Eifer ins Geschäft!". Die oberste Regel im Spiel lautet daher: Wer anfängt zu hamstern, verliert...

Ein Spiel mit Botschaft

Ziel des augenzwinkernden Spiels ist es, Einkäufe für einen Nachbarn zu erledigen, der zu einer der vielen Risikogruppe gehört. Da dieser das Haus nicht verlassen kann, müssen die Spieler für ihn einkaufen.

Die wichtigste Regel lautet dabei: Hamstern ist nicht erlaubt. Bei dem Brettspiel soll es um ein solidarisches Miteinander gehen und daher darf nur gekauft werden, was der Nachbar wirklich braucht. 

Idee im Lockdown

Das Spiel haben die vier Schwestern Sarah, Stella, Rebecca und Lara entwickelt. Bei vielen Aspekten des Spiel-Ablaufs haben sie die drei Erfinderinnen von den Absurditäten des Corona-Alltags inspirieren lassen. Kauft ein Spieler zu viel ein, kann er Produkte mit anderen teilen. Zieht jemand die "Balkon-Konzert"-Karte, bedeutet das für eine Runde auszusetzen. 

Außerdem besteht jederzeit die Gefahr, sich als Spieler das Virus einzufangen. Begegnet man auf dem Brett einem roten Klötzchen, heißt das: ab in Quarantäne. 

Mit jedem Kauf unterstützen die Macherinnen übrigens soziale Projekte. Das Spiel gibt es für knapp 40 EURO im neuen Online-Shop der Schwestern. 

Zum Nachhören: Unser Reporter spielt "Corona"

Die vier Erfinderinnen erklären ihre Idee für das Spiel

"Das Spiel hat uns geholfen, Corona mit etwas Leichtigkeit zu betrachten..."

© HIT RADIO FFH

So wird's gespielt

In diesem Spiel geht ihr für eure älteren Nachbarn die „überlebenswichtigsten“ Dinge einkaufen: Toilettenpapier, Süßigkeiten, Nudeln usw. Doch das Einkaufen ist nicht so einfach: der Corona Virus zieht seine Bahnen und ihr könntet euch schneller infizieren, als ihr "Quarantäne" sagen könnt.

Schafft ihr es, in den nächsten Laden zu kommen oder ist dieser schon leergekauft und ihr müsst auf die nächste Lieferung warten? Ziel ist es, so schnell wie möglich eure Einkäufe bei eurem Nachbarn abzugeben ohne dabei zu hamstern. 

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