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Daniel Fischer startet die Grill-Saison

Tipps vom Grill-Instructor - Daniel Fischer startet die Grill-Saison

Die warmen Tage rücken näher und das bedeutet: Kohle kaufen, Gaskartusche auffüllen und geile Sachen für den Rost besorgen. Die Grill-Saison ist eröffnet und FFH-Grillinstructor Daniel Fischer hat die wichigsten Tipps und coolsten Kniffe für den perfekten Start in die Brutzelzeit.

Wie kriege ich meinen Grill wieder in Schuss?

Der ein oder andere hat vielleicht schon seinen Grill angeschmissen und musste feststellen, dass der Rost noch ganz schmutzig vom letzten Jahr war. Doch wie bekommt man seinen Grill wieder rechtzeitig in Schuss, damit man nicht vor versammelter Mannschaft den Grill schrubben muss? 

Darüber hat Grillexperte Volker Elm mit FFH-Moderator Daniel Fischer gesprochen. 

Richtig Aufheizen, damit das Fett verbrennt

Beim Holzkohlegrill reicht es, den Grill mit dem Rost so richtig aufzuheizen, so verbrennen die kleinen überschüssigen Fettpartikel. Wenn der Grill dann nicht mehr qualmt, kannst du mit einer Drahtbürste die Asche vom Rost schrubben und schon ist er sauber, auch wenn er vielleicht nicht wie nagelneu aussieht. Das ist aber nicht schlimm.

Den Rost solltest du aber niemals mit Spülmittel sauber machen oder in die Spülmaschine stellen, rät der Experte. „Sonst hängt Alles dran fest.“ Höchstens kaltes Wasser kann man über den Rost laufen lassen.

Gasschlauch überprüfen

Bevor du deinen Gasgrill das erste Mal anschmeißt, solltest du erstmal den Gasschlauch auf Löcher checken. Nach zwei bis drei Jahren werden diese allmählich porös und Gas könnte austreten - Die Sicherheit geht natürlich auch beim Grillen vor. Sollte kein Loch im Schlauch sein und der Grill trotzdem nicht anspringen, kann es auch an der Batterie liegen. In fast jedem Gasgrill steckt eine und sie ist für die Zündung verantwortlich.

Wenn alles gecheckt ist und funktioniert, kannst du wie schon beim Holzkohlegrill den Grill erstmal richtig anfeuern, um Fettreste vom Rost zu brennen. Danach steht dem Grillen nichts mehr im Wege.

Zum Nachhören: Das müssen Grill-Freaks wissen

Grillexperte Volker Elm über die Grill-Trends 2021

Grillexperte Volker Elm sagt, dass Feuer richtig hip ist

© HIT RADIO FFH

Nie wieder zähes Fleisch auf dem Grill

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Grill-Trend: Crazy Senfsorten

Normaler Senf? Nicht mit uns! Banane und Ingwer müssen drin sein...

Barbeque-Soßen sind durch, sagt der Fachmann Volker Elm. „Die haben zwar ihre Daseinsberechtigung, aber das hat man alles so gehabt.“ Stattdessen gibt dieses Jahr ein alter Klassiker sein Comeback: Senf ist die neue Trendsoße zum Grillfleisch. Egal ob fein, süß oder grob, aktuell findet man ihn sowieso in jeder Küche. Aber gerade extravagantere und speziellere Senfsorten sind groß im Kommen und die kann man daheim sogar ganz einfach selbst herstellen.

Ganz abgefahren: Apfelsenf

Für einen leckere Kombination aus Süße und Schärfe kann man sich selbst den Apfelsenf machen. Dazu einfach einen Apfel in kleine Würfel schneiden und in den handelsüblichen Senf hinzufügen. Ein bisschen Apfelmus noch mit dazu, rät der Grillexperte und schon hat man eine leckere Beilage. Durch die Senfsäure bleibe der Apfel auch schön knackig und man hat ein tolles Geschmackserlebnis.

Noch abgefahrener: Bananeningwer-Senf

Wer kein Apfel-Fan ist, kann sich auch an einem Bananen-Ingwer-Senf ausprobieren. Dazu 100 Gramm gelbe Senfkörner daheim in der Kaffeemühle feinmahlen. Dann eine Banane pürieren, geschälten Ingwer, Zucker, etwas Essig und Honig hinzugeben und gut umrühren. Da die gemahlenen Senfkörner noch aufquellen, kann man auch noch einen Schluck Wasser hinzugeben. Jetzt nur noch 24 Stunden offen stehen lassen und schon ist der Senf fertig. Wer mehr Geduld hat, kann den Senf auch zwei Wochen im Kühlschrank reifen lassen, dann schmeckt er noch besser.

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Mit was sollte ich grillen? Gas, Grill oder Kohle?

Der Grill-Instructor erklärt, von welchem Rost es am besten schmeckt...

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Saucen? Aber bitte international!

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Trendgadget 2021: Der Laptop-Grill

Ein Laptop-Grill? Was soll das denn sein? Das werden sich jetzt einige Fragen. Kann man den aufklappen und dann auf der „Tastatur“ sein Steak anbraten? Nicht so ganz, denn an einen Laptop erinnert der kleine Holzkohlegrill der Marke Fennek nur in seiner verpackten Form, so ist er nämlich sehr handlich und mit seinen gerade mal 2,6 Kilogramm auch ganz leicht zu transportieren.

Kleiner Grill ganz groß

Hat man ein ruhiges Plätzchen zu Grillen gefunden, kann man den Grill einfach auspacken und zusammenbauen. Dabei hat der kleine, 100 Euro teure Grill auch mehr zu bieten, als man vielleicht auf den ersten Blick denkt: den Rost kann man auf vier unterschiedlichen Höhen einhängen, es gibt seitliche Luftlöcher, damit die Luft gut zirkulieren kann und auch ein eigener Brennraum ist unter dem Kohlerost. Noch dazu sieht der kleine Grill echt schick aus und man kann ihn ganz einfach in der Spülmaschine sauber machen, immerhin ist er aus 100% Edelstahl.

Platz für Steak und Würste

Natürlich ist die Grillfläche auf 27 Cm x 18 Cm begrenzt, aber ein großes Steak oder mehrere Würstchen passen trotzdem locker drauf. Wenn man mit einer größeren Gruppe unterwegs ist, braucht man eben ein bisschen mehr Geduld. Aber beim Grillen sollte man eh nicht hetzten, das muss man schließlich genießen!

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Grillen ist reine Männersache? Quatsch sagt Julia Nestle

"Ohne uns Frauen brutzelt gar nichts auf dem Rost!"

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Die beliebte Wurst mal anders

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Die richtige Grill-Technik

Beim direkten Grillen liegt das Fleisch direkt über der Glut oder der Flamme und ist dadurch schnell fertig. Grillen mit direkter Hitze ist geeignet für Leute, die gerne Schnellgegrilltes essen, sowie Bratwürste und Steaks, sagt der Fachmann.

Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut nicht direkt über der Glut, es bekommt also keine direkte Hitze ab. Das eignet sich vor allem für Grillbegeisterte, die gerne Longjobs, Pizza oder Gesundheitsförderndes grillen, so Grillexperte Elm.

Wie beim Autokauf

Wer sich vor dem Grillkauf nicht sicher ist, sollte sich immer fragen, was er grillen will und wie seine Grilltendenzen sind. Grill-Profi Elm vergleicht das mit einem Autokauf: „Wenn ich weiß, ich muss viel transportieren, kaufe ich mir kein Cabrio.“

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