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Das müsst ihr zu Impf-Terminen wissen

So kommt ihr an Biontech und Co - Das müsst ihr zu Impf-Terminen wissen

"Hast Du einen Termin?" oder "Bist Du schon geimpft": Kaum ein Thema beschäftigt die Menschen derzeit so wie die Frage nach der Impfung gegen das Corona-Virus. Ab Juni sollen die Impfungen nun für alle Hessen geöffnet werden. Für viele hessische Bürger ist aber immer noch unklar, wie die Termine zustande kommen oder wo diese vereinbart werden können. 

Laut dem Hessischem Innenministerium sollen alle Impfberechtigten der Priorisierungsgruppen 1 und 2 ihre Impfung schon bald erhalten haben, obwohl sich aus beiden Gruppen immer noch Menschen überhaupt erst um einen Termin bewerben. Angehörige der nun zur Anmeldung freigegebenen Gruppe 3 in vielen Landkreisen bis spätestens Ende Juni ihre Erst-Impfungen erhalten haben.

Wir haben für Interessierte hier die wichtigsten Infos rund um das Thema Impftermine zusammengestellt.

Impfungen in Impfzentren

Seit dem 23. April können sich Menschen der Priorisierungsgruppe drei in Impfzentren für eine Impfung registrieren. Ab Juni dürfen dann alle Hessen sich um einen Termin bewerben.

Termine über Online-Portal

Einen Termin kann man über die Website des Landes Hessens für die Vergabe von Impfterminen ausmachen oder telefonisch unter 0611 505 92 888. Dort kann man sich auch beraten lassen.

Termine via Impfbrücke

Da in Impfzentren auch Impfstoff übrig bleibt, wurde in vielen hessischen Impfzentren ein neuer Service namens "Impfbrücke" ins Leben gerufen. Wenn Impfstoff noch verfügbar ist, bekommen Interessierte, die sich bei dem Servie angemeldet haben, eine Benachrichtigung per SMS mit einem spontanen Terminvorschlag zur Impfung. So geht so wenig Impfstoff wie möglich verloren. Weitere Informationen findet man auf den Websiten der jeweiligen Landkreise. Die Anmeldung zur "Impfbrücke" läuft aber nicht über die zentrale Terminvergabe des Landes Hessen, sondern wird von den Landkreisen selbst geregelt.

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Impfungen beim Hausarzt

Bisher mussten sich auch Hausärzte an die Impfpriorisierung halten. Dies ist ab 17. Mai nicht mehr so. Auch Hausärzte und -Ärztinnen dürfen von nun an Patienten impfen, die sich sich für eine Impfung bei der Arztpraxis angemeldet haben - egal ob Priostufe oder nicht.

Auswahl der Patienten übernehmen die Praxen

Die Auswahl der zu Impfenden liegt jedoch immer noch beim Arzt. Dieser kann entscheiden, wer früher oder später in der Reihenfolge dran kommt.

Für eine Impfung muss man lediglich in der Hausarztpraxis einen Termin vereinbaren. In diesem Prozess wird zudem ein Termin für eine Zweitimpfung vergeben.

Die Priorisierung für die Impftstoffe von Astra Zeneca und Johnson & Johnson wurde schon aufgehoben. Moderna und Biontech Pfizer warten nun noch auf die Aufhebung der Priorisierung. 

Je nach Impfstoff kann die Wartezeit auf die Zweitimpfung varriieren. Bei Biontech Pfizer beträgt sie in der Regel sechs Wochen, bei Astra Zeneca neun bis zwölf Wochen. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson ist keine Zweitimpfung nötig, schon nach einer einmaligen Impfung entfaltet er seine vollständige Wirkung. Allerdins wird ein Großteil der Impfstofflieferungen von Johnson & Johnson erst im Juni erwartet.

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