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Regenbogenprotest gegen UEFA

Regenbogenprotest gegen UEFA - Hier wird in Deutschland Flagge gezeigt

© Patrik Meyer, Eintracht Frankfurt

Angesichts des UEFA-Verbots für eine Beleuchtung der Münchner EM-Arena in Regenbogen-Farben wollen zumindest andere deutsche Stadionbetreiber Zeichen setzen: Unter anderem die Fußball-Arena in Frankfurt am Main.

Das ging nach hinten los: Das Verbot des europäischen Fußballverbands UEFA, das Stadion in München beim EM-Spiel gegen Ungarn als Zeichen der Toleranz in Regenbogenfarben anzuleuchten, hat einen Proteststurm ausgelöst. Und eine regelrechte Welle der Solidarisierung in der deutschen Fußballwelt. Viele Vereine und Stadionbetreiber stellen sich nun auf die Seite der bayrischen Landeshauptstadt München und zeigen heute "sieben Farben".

Anti-LGBTQ-Politik in Ungarn

Auslöser für den Protest war ein Anti-LGBTQ-Gesetz von Ungarns Premier Orbán, der mit diesem verhindern will, dass Kinder Inhalte über queere Menschen zu sehen bekommen.

Viktor Orbán hat seine geplante Reise zum EM-Spiel nach München inzwischen abgesagt. 

UEFA-Protest: Frankfurt bleibt bunt

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Hier wird heute Flagge gezeigt

Die berühmte Regenbogenflagge wurde vom homosexuellen Aktivisten Gilbert Baker entworfen. Im Jahr 1977 erhielt dieser von vom US-Politiker Harvey Milk den Auftrag, ein Symbol für den Stolz der LGBTQ-Gemeinschaft zu designen. Milk war ein bedeutender Aktivist der Schwulen- und Lesbenszene in San Francisco und der erste öffentlich schwule Mann, der in Kalifornien in einem höheren politischen Amt arbeitete. 

Im Video: Der Deutsche Bank Park in Frankfurt erstrahlt bunt

Auch im Netz verbreitet sich der Regenbogen

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