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Sommerferien: Andrang am Flughafen erwartet

Zum Start der Sommerferien - Tipps für Reisende am Frankfurter Airport

© dpa

Zum Start der hessischen Sommerferien rechnet der Frankfurter Flughafen mit mehr als 100.000 Passagieren.

Damit es keine langen Schlangen beim Check-In und Chaos bei den Kontrollen gibt, bittet die Bundespolizei um die Mithilfe aller Fluggäste. Ganz wichtig: Alle Dokumente und Ausweise griffbereit haben und nicht erst rauskramen, wenn Sie an der Reihe sind. Gefordert sind Reisepass oder Personalausweis, negativer Corona-Test und Impfnachweis (sofern vorhanden).

Unterschiedliche Regelungen und Angebote der Airlines

Passagiere sollten rund drei Stunden vorm Abflug am Terminal sein - und sich unbedingt vorher bei ihrer Airline informieren, welche Regeln gelten. Bei Lufthansa zum Beispiel können sie für fast alle Flüge in die Urlaubsregionen vorher online einchecken und ihren Test- und Impfnachweis hochladen. Wie in Vor-Corona-Zeiten bekommen sie dann ihre Bordkarte aufs Handy geschickt.

Bei Condor können Familien am Abend vor dem Flug schon zum Terminal fahren, kostenlos das Gepäck aufgeben und einchecken – ansonsten müssen sie in die Schlange am Schalter. Auch andere Airlines bieten den sogenannten "Vorabend Check-in" an - eine Übersicht finden Sie hier

Zum Nachhören: Tipps rund um den Flughafen

Reza Ahmari von der Bundespolizei am FFH-Mikro

"Passagiere sollten beachten, dass sie alle Unterlagen dabei haben"

© HIT RADIO FFH

Bis zu 76.000 Gäste an Frankfurter Drehkreuz

Am kommenden Wochenende erwartet Lufthansa wegen des Ferienbeginns in Hessen und weiteren Bundesländern bis zu 76.000 Gäste an ihrem Frankfurter Drehkreuz. Obwohl die Passagierzahlen noch nicht wieder das Vorkrisen-Niveau erreichten, könne es durch die Dokumentenkontrollen zu längeren Wartezeiten kommen, berichtete Jens Fehlinger von Lufthansa.

Die Überprüfung laufe größtenteils manuell ab und benötige pro Vorgang zusätzliche Zeit. Lufthansa empfiehlt, neben dem digitalen Nachweis auch die ausgedruckten Originalzertifikate weiterhin mitzuführen.

Lufthansa rechnet mit steigenden Passagierzahlen

"Wir wollen möglichst viele Überprüfungsprozesse vor den eigentlichen Reisetag verlegen und sie möglichst digitalisiert abarbeiten", sagte der Fehlinger. Dafür gehe man proaktiv auf die Kunden zu und biete an, die Unterlagen vorab zu überprüfen. Leider seien insbesondere die Testnachweise sehr uneinheitlich, während die Impfpässe weniger Probleme machten.

In den kommenden Wochen rechnet Lufthansa mit steigenden Passagierzahlen vor allem im Europa-Verkehr. Aktuell würden rund 40 Prozent der Vorkrisen-Passagiere geflogen mit Spitzen um die 50 Prozent an den Wochenenden, sagte Fehlinger. Bis zum Jahresende könnten es wieder bis zu 70 Prozent werden.

Die Lufthansa-Gruppe habe derzeit rund 520 von einstmals 800 Flugzeugen wieder im Einsatz und fliege über 80 Prozent der Destinationen wieder an.

Ziele werden seltener angeflogen

Wegen der Konzentration des Interkontinentalverkehrs und der zugehörigen Zubringerflüge bietet die Airline ab Frankfurt mit 192 Zielen sogar mehr an als im Vorkrisensommer 2019.

Die Ziele werden aber seltener angeflogen, die Zahl von 1.800 Verbindungen pro Woche entspricht etwa 55 Prozent des Vor-Corona-Programms.

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