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Die Gewinner und Verlierer des Sommers

Fazit im FFH-Land - Die Gewinner und Verlierer des Sommers

Dieser Sommer war gefühlt recht seltsam: Irgendwie richtig heiß, irgendwie aber auch richtig nass. Also Monate, wie sich nach dem langen Lockdown nicht hätten wechselhafter sein können. Das haben natürlich auch viele Einrichtungen, Geschäfte und auch die Natur im FFH-Land zu spüren bekommen. Wie der Sommer für Freibäder, Eisdielen, Wälder oder auch den Edersee gelaufen ist, haben wir für euch recherchiert. 

Hier kommen unsere hessischen Gewinner und Verlierer des Sommers 2021.

Die Gewinner des hessischen Sommers

Die hessischen Wälder und Grünflächen

Das Wetter in diesem Sommer war für die Wälder ein wahrer Segen: diese waren nämlich von den trockenen und heißen Sommern der vergangenen Jahre stark angegriffen - und haben von dem Regen im Sommer profitiert, hat uns Michelle Sundermann von Hessenforst gesagt. Ein Gewinner in diesem verregneten Sommer sind aber vor allen Dingen die Grünflächen: Sattes, saftiges Grün überall und ein Rasen, der schneller wächst als dieser gemäht werden kann. Das freut natürlich auch die Landwirte im FFH-Land - und deren Vieh. 

Zum Nachhören: Die hessischen Wälder erholen sich

Michelle Sundermann erklärt, warum Wälder Gewinner sind

"Es hat eine Entspannung gegeben"

© HIT RADIO FFH

Der Edersee

Der Sommer dieses Jahr war insgesamt deutlich kühler und nasser als die drei Jahre davor. Profitiert hat davon auch der Edersee, sagt Edersee Touristic-Chef Claus Günther: "Der See war dieses Jahr voll und daduch gab es auch eine hoche Nachfrage."

Zum Nachhören: Der Edersee hat profitiert

Claus Günther von Touristic erklärt, warum das Wetter dem Edersee gut getan hat

"Wir hatten das Glück einen vollen See zu haben"

© HIT RADIO FFH

Die Verlierer des hessischen Sommers

Die hessischen Freibäder

Auch die Schwimmbäder in Hessen hatten keine so guten Sommermonate: Die Bilanz fällt eher bescheiden aus. Das liegt unter anderem daran, dass die Saison 2021 relativ spät gestartet ist - statt im Mai erst im Juni. Regen und kühle Tage haben weiter für fehlende Gäste gesorgt. Viele Bäder gehen von 90 Öffnungs-Tagen aus. Das sind im Schnitt 40 - 50 Tage weniger, als in einem "guten" Sommer. 

Im Video: Die hessischen Freibäder hatten es nicht leicht

Die hessischen Eisdielen

Gefühlt gab es nur ein paar Tage, an denen es richtig heiß war. Das haben natürlich auch die Eisdielen zu spüren bekommen. Bis zu 30 Prozent sind die Gelati-Manufakturen unter ihrem eigenlichen Schnitt und hoffen nun auf starke September- und vielleicht auch Oktoberwochen. 

Zum Nachhören: Eisdielen hatten es nicht leicht

Eisdiele Dolomiti in Obertshausen ist enttäuscht

"Das Wetter hat leider nicht mitgespielt"

© HIT RADIO FFH

Außerhalb des Wettbewerbs: Das Wetter

Der Sommer 2021 war im Vergleich zu den Vorjahren kühler und deutlich nasser, sagt unser Martin "Wetter" Gudd. Aber: Insgesamt gesehen - im langjährigen Vergleich - war auch dieser Sommer "gut warm." Der Grund hierfür war der unfassbar heiße Juni. "Dieser hat die Messlatte richtig hoch gelegt", sagt Martin Gudd.

Juli und August fallen ab

"Juli und August konnten da nicht mehr mithalten". Zudem war es sehr regenreich: "der Juli war teilweise der nasseste Juli, den es je gab."

Außerdem kommt noch die Tatsache dazu, dass es ein kühles und nasses Frühjahr gab. All das führt zu dem Gefühl des kühleren und nasseren Sommers.

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