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Das kommt im Oktober neu auf uns zu

Tests, Stalker & Winterzeit - Das kommt im Oktober neu auf uns zu

Corona-Schnelltests müssen ab sofort selbst bezahlt werden, das elektronische Rezept wird eingeführt sowie eine digitale Krankschreibung und am Ende des Monats wird außerdem wieder die Zeit umgestellt: Das und mehr ändert sich im Oktober. 

Kostenlose Corona-Tests entfallen

Es war lange angekündigt, nun ist es soweit: Ungeimpfte werden für Verdienstausfälle wegen einer angeordneten Corona-Quarantäne nicht mehr entschädigt - im Normalfall. Einen einheitlichen Starttermin gibt es zwar nicht, aber die einzelnen Bundesländer wollen die neue Regelung im Laufe des Oktobers umsetzen. Im Bund-Länder-Beschluss ist der 1. November 2021 als spätester Termin vorgesehen.

Schnelltests müssen selbst bezahlt werden

Ab 11. Oktober müssen Schnelltests in der Regel selbst bezahlt werden. Diese brauchen Ungeimpfte beim Zugang zu Restaurants, öffentlichen Gebäude oder Veranstaltungen. Kostenlos bleiben die Tests für Bürger, die sich nicht impfen lassen können - darunter Kinder unter 12 Jahren.

Die digitale Krankschreibung

Am 1. Oktober ist der Startschuss für die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung - die sogennante eAU - gefallen. Ärtztinnen und Ärzte müssen demnach die Krankenkassen digital über Krankschreibungen ihrer Patienten und Patientinnen direkt informieren. 

Kein Ausdruck mehr ab Juli 2022

Zur Vorlage der Krankschreibung für den Arbeitgeber erhalten Versicherte zwar weiterhin einen Ausdruck auf den "gelben Zetteln", diese gibt es aber nur noch in vereinfachter Form. Am 1. Juli 2022 soll das aber Geschichte sein und digital durch die Krankenkassen erfolgen.

Hepatitis-Check bei Vorsorge-Untersuchung

Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben ab dem 1. Oktober den Anspruch, sich einmalig auf die Viruserkrankungen Hepatitis B und Hepatitis C testen zu lassen.

Alle drei Jahre möglich

Dieses kostenlose Angebot ist neuer Bestandteil des sogenannten Gesundheits-Check-ups, den man alle drei Jahre machen kann (und sollte). 

Härtere Strafen für Stalker

Das Gesetzt wird härter gegen Personen, die einer anderen Person regelmäßig auflauern oder sie (wiederholt) belästigen Diese Fälle landen nun schneller vor Gericht.

Zuletzt musste den Tätern "beharrliches" Nachstellungsverhalten nachgewiesen werden, das das Leben des Opfers "schwerwiegend" beeinträchtigt. Ab Oktober reicht es schon aus, jemanden "wiederholt" zu belästigen und dessen Leben damit "nicht unerheblich" zu beeinträchtigen.

Fünf Jahre Freiheitsstrafe möglich

Konnten bisher wegen Stalkings nur maximal drei Jahre Gefängnis verhängt werden, sind nun auch fünf Jahre Freiheitsstrafe drin. Darüber hinaus steht ab Oktober auch das digitale "Cyberstalking" ausdrücklich unter Strafe.

Ende der Sommerzeit

Und zuguterletzt wird in der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober die diesjährige Sommerzeit beendet und es gilt wieder die "normale" Mitteleuropäische Zeit.

Nacht wird eine Stunde länger

Am Sonntag drei Uhr morgens werden daher die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt und diese Nacht somit eine Stunde verlängert. 

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