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Hohe Benzinpreise: Was tun?

Schock an der Zapfsäule - Hohe Benzinpreise: So könnt ihr sparen!

Tanken macht im Moment ungefähr so viel Spaß wie Großputz und Steuererklärung zusammen: Die Preise an den Zapfsäulen sind so hoch wie nie. Der Liter Diesel liegt vielerorts über 1,60 Euro, für Super kann man auch schon mal 1,70 Euro zahlen. Cornelius Blanke vom ADAC gibt Tipps, mit denen wir den Schmerz wenigstens ein bisschen lindern können.

Aktuelle Benzinpreise und günstige Tankstellen in eurer Nähe findet ihr über den FFH Sprit-Spion

Sparen beim Fahren

Gehen wir einmal positiv an die Sache heran: Jetzt wo die Benzinpreise so hoch sind, spürt man jede Sparbemühung richtig deutlich im Geldbeutel. Da lohnt sich der Aufwand wenigstens. Und ein paar Tricks gibt es ja wirklich, die uns am Ende des Monats einige Euros verschaffen, sagt Blanke im FFH-Interview.

Möglichst wenig verbrauchen

Der erste Ansatz dabei ist natürlich wenig Kraftstoff zu verbrauchen: "Wenn ich fahre, dann möglichst vorausschauen und defensiv. Das heißt frühzeitig hochschalten, damit der Motor gar nicht erst so hochdreht, denn das kostet Kraftstoff. Und wenn ich schon sehe in 400 Metern wird die Ampel rot, dann muss ich nicht bis 20 Meter davor Gas geben, sondern kann den Wagen ausrollen lassen. Bestenfalls muss ich dann gar nicht anhalten. Weil anhalten und wieder losfahren, das kostet richtig Kraft", rät Cornelius Blanke

Keine unnötige Last mit herumfahren

Auch häufig unterschätzt: Die unnötige Last, die viele in ihrem Auto mit sich herumfahren. Was liegt zurzeit noch alles im Kofferraum? Leergut? Vielleicht sogar ein voller Kasten Bier? Oder andere unnötige Gewichte? Oder ist vielleicht der Fahrradträger seit Wochen oben auf dem Dach, obwohl er gar nicht gebraucht wird? Dann wäre es jetzt an der Zeit ihn abzumontieren.

Stromfresser vermeiden

Und auch alles was Strom kostet, rechnet sich beim Verbrenner direkt in Benzinverbrauch um. Also Beispielsweise Sitzheizung oder Klimaanlage, die man vielleicht eine Stufe niedriger stellen könnte.

Und zu guter Letzt natürlich auch die ganz offensichtliche Variante nicht vergessen: Wirklich nur unbedingt notwendige Fahrten mit dem Auto machen und ansonsten, wenn möglich, zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad/E-Bike fahren. Denn auch das kann sich ganz schnell rechnen.

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Sparen an der Tankstelle

Aber egal wie sparsam man fährt, wer auf sein Auto angewiesen ist, muss früher oder später doch zur Tankstelle. Immerhin lassen sich mit den richtigen Tricks auch hier noch ein paar Euro retten.

Immer nur für 20 Euro tanken? Nur bedingt sinnvoll!

Gerade jetzt wo die Preise hoch sind, tanken viele das Auto nicht mehr komplett voll, sondern nur für z.B. 20 Euro. Für Cornelius Blanke ist das nur bedingt sinnvoll: "Es ist nicht clever immer nur für 20 Euro zu tanken. Denn ob ich jetzt dreimal für 20 Euro oder einmal für 60 Euro tanke - damit komme ich ja nicht weiter." Clever sei es, dann voll zu tanken, wenn der Kraftstoff günstig ist. Wenn man dagegen zu einer ungünstigen Zeit tanken muss, dann ist es vielleicht sinnvoll nur für weniger Geld zu tanken.

Wann ist Tanken am günstigsten?

Die Preise an Tankstellen schwanken erfahrungsgemäß über den Tag deutlich: "Der Kraftstoff ist dann relativ günstig, wenn man abends in der Regel zwischen 19 und 20 Uhr zur Tankstelle fährt. Dagegen ist er morgens zwischen 6 und 9 Uhr, wenn alle zur Arbeit fahren oder auf längere Reise gehen, richtig teuer. Danach wird er ein bisschen günstiger und dann mittags wieder teurer", weiß Blanke.

Die günstigste Tankstelle spart nicht immer Geld

Neben dem richtigen Zeitpunkt ist natürlich auch die Wahl der richtigen Tankstelle ausschlaggebend. Zum Beispiel über den Sprit-Spion in der FFH-App könnt ihr die aktuellen Benzinpreise in eurer Nähe vergleichen und dann an der günstigsten Tankstelle auf eurem Weg halten. Das ist allerdings nur sinnvoll, wenn sich die Tankstelle auch wirklich ungefähr auf dem Weg befindet, betont Blanke. Von Zuhause extra 10 Kilometer zur günstigsten Tankstelle zu fahren, lohnt sich normalerweise nicht.

E10 tanken lohnt sich

Wer die Preise an Tankstellen vergleicht, der wird auch feststellen, dass E10-Kraftstoff einige Cent pro Liter günstiger ist, als die Variante mit weniger Bioethanol. Eine Einsparung, die man, wenn möglich, mitnehmen sollte, sagt Cornelius Blanke. Wichtig dabei, zuerst einmal zu überprüfen, ob das eigene Auto E10 verträgt.

Das geht entweder über eine Anfrage beim Autohändler oder noch einfacher über diese Liste der DAT im Internet. Ist das Fahrzeug für E10 geeignet, spricht aus Sicht von Blanke nichts dagegen, es auch zu verwenden: "Wir beim ADAC haben in den letzten 10 Jahren noch keine Schadensfälle gehabt, bei denen sich Mitglieder bei uns beschwert haben, die E10 getankt haben. Also wer sich vorher erkundigt, der kann das auch mit gutem Gewissen machen!"

Ist E10 schlecht für den Motor?

ADAC-Experte Cornelius Blanke

Also bei Fahrzeugen führt die E zehn vom Hersteller. Als Kraftstoff freigegeben ist, sind keine Schäden zu erwarten. Und das haben wir auch bei unseren Mitgliedern festgestellt. Da hat sich bisher noch keiner bei uns beschwert, der gesagt hat, ich habe zehn getankt und der Motor lief und rund oder gar nicht mehr als da haben wir keine schlechten Erfahrungen für unsere Mitglieder mitgeteilt bekommen

Ändert sich der Verbrauch bei E10?

ADAC-Experte Cornelius Blanke

Das sind eins bis eins Komma. Fünf Prozent, Mehrverbrauch und derben Da. Muss ich ganz ehrlich sagen. Diese Messung ergeben für mich, dass der Mehrverbrauch vernachlässigbar ist. Sechs Cent günstiger pro Liter und eins bis eins Komma. Vier Prozent Mehrverbrauch. das tut mir nicht wirklich. Wer als Autofahrer

Welche Autos dürfen mit E10 getankt werden?

ADAC-Experte Cornelius Blanke

Umso neuer, umso eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man E zehn tanken darf. Aber da gilt wieder im Zweifel immer den Hersteller fragen. Beim Autohaus nachfragen oder in die Mediathek Liste. Reinschauen im Internet einfach W W W Punkt D A T Punkt de eingeben und dann unter E. Zehn schauen eingehen die Marke den Typ. Und da gibt Gipser Antwort Ja ich dafür Mai für den Motor eines Fahrzeuges, den E zehn Kraftstoff verwenden. Oder auch nicht grad mal die Antwort

Marc Adler

Autor
Marc Adler

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