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Der perfekte Tag in... Schotten!

Sommerrodelbahn und Stausee - Der perfekte Tag in... Schotten!

Warum weit weg fahren, wenn es in Hessen so viele schöne Orte zu erkunden gibt? In unserer Serie "Der perfekte Tag in..." stellen wir euch diese Orte und ihre Attraktionen vor. Von Restaurants und Cafés über Parks oder Museen bis zu Geheimtipps. Zum Beispiel Schotten im Vogelsbergkreis. FFH-Reporter Olaf Brinkmann war in und um Schotten unterwegs und hat dort den perfekten Tag verbracht. 

9 Uhr: Café Zeitlos in Schotten

Los geht mein perfekter Tag im Café Zeitlos in der Schottener Innenstadt (Kirchstraße 5, 63679 Schotten). Mit etwas Glück findet ihr einen Parkplatz ganz in der Nähe. Dort frühstückt ihr sehr lecker in unheimlich gemütlicher Atmosphäre und wenn das Wetter mitspielt, solltet ihr euch unbedingt draußen ein Plätzchen suchen. Denn hübsche Fachwerkhäuser säumen das Café und ein Brunnen plätschert in der Nähe. 

Nicht nur den Gästen sondern auch den Angestellten gefällt es im Café Zeitlos super. Eine Angestellte sagte mir, dass Ellen Lachnit die beste Chefin der Welt sei - riesen Kompliment für die nette Inhaberin, die sich für ein Schwätzchen zu mir setzte. 

Sehr zu empfehlen im Café Zeitlos ist das Vogelsberger Frühstück mit frischer Wurst vom Metzger. Es gibt aber auch für Fans des süßen Frühstücks jede Menge Auswahl. Überhaupt setzt Ellen Lachnit bei all ihren Produkten auf Frische und Regionalität. Daumen hoch dafür! 

Mein Tipp: Bevor es weitergeht unbedingt noch eine Kugel Vanilleeis auf die Hand mitnehmen. Das ist Vanilleeis, das den Namen noch verdient! 

10.30 Uhr: Sommerrodelbahn Hoherodskopf

© FFH

FFH-Reporter on Tour: Olaf Brinkmann brettert die Sommerrodelbahn auf dem Hoherodskopf runter. 

Frisch gestärkt geht's vom Café Zeitlos mit dem Auto zum Hoherodskopf. Für die Strecke braucht man etwa 15 Minuten. 

Oben angekommen gibt es einen großen Parkplatz - zwei Stunden Parken kosten einen Euro. Das reicht wunderbar, um jede Menge Fahrten mit dem Bob zu machen. Die Sommerrodelbahn ist 650 Meter lang und wer sich traut, kann richtig flott den Berg runterdüsen. 

Auch ganz schön: Wer heil mit dem Bob unten angekommen ist, bleibt einfach sitzen. Man wird nämlich wieder hochgezogen. Zeit zum Durchatmen bis zum nächsten Race. 

Mein Tipp: Legt euch schön in die Kurven rein, dann könnt ihr mit Highspeed runterdüsen. Aber startet lieber erstmal langsam um ein Gefühl für die Bahn zu bekommen. Tipp zwei: Nebendran sind tolle Wiesen zum einfach mal Hinsetzen und die Aussicht genießen. Bei gutem Wetter kann man von dort aus sogar die Skyline von Frankfurt sehen. 

Kommt der da heil unten an? Seht im Video, wie waghalsig FFH-Reporter Olaf Brinkmann die Sommerrodelbahn auf dem Hoherodskopf hinunterdüst. 

12 Uhr: Vogelpark Schotten

Tiere gucken: Auch das geht in Schotten und zwar im Vogelpark Schotten. Vom Hoherodskopf dorthin sind es knapp 10 Minuten mit dem Auto. 

Mich zieht es in der wunderschön angelegten Anlage direkt zu einem der Highlights hier: Zu Gelbhaubenkakadu "Frechdachs". Abteilungsleiter Frank Jung erzählt mir, dass Frechdachs seinen Betreuern gerne mal ins Ohr beißt oder ihnen das Werkzeug klaut. Vor allem ist Frechdachs aber schrecklich (vor)laut!

Außerdem gibt's hier jede Menge andere Tiere. Ganz in der Nähe von Frechdachs beispielsweise die wohl gechilltesten Erdmännchen ever. Es gibt auch einen Streichelzoo wo vor allem Ziegen rumlaufen und ein Reptilienhaus, Affen und Meerschweinchen. 

Ein weiteres Highlight ist der "Sinnenpark" mit Spielplatz zum Toben, einem Bach zum Rein- und Durchlaufen und einen Barfußpfad. Für Kinder ist vor allem der Spielplatz ein Paradies: Es gibt zwei megagroße Hüpfkissen, einen Kletterturm und vor allem wahnsinnig viel Platz zum Spielen aber auch zum Ausruhen. Wem die Füße glühen: Schuhe ausziehen und ab in den Bach! Das Wasser ist herrlich frisch!

Leckeres Mittagessen gibt's dann gleich vor Ort, direkt im Café Vogelpark. Das findet ihr beim Eingang und ist ein prima Abschluss am Ende des Besuchs. Die Speisen sind durchweg regional und mit viel Liebe zubereitet. Ich hatte einen gebackenen Camembert mit Preiselbeeren und einen großartigen Salat. Also "was leichtes"...

© FFH

Wenn der Name wie die Faust aufs Auge passt: Gelbhaubenkakadu "Frechdachs" aus dem Vogelpark Schotten. 

16 Uhr: Niddastausee

© FFH

Erstmal chillen, abkühlen und ein bisschen "Musik" auf Grashalmen machen: FFH-Reporter Olaf Brinkmann am Niddastausee bei Schotten. 

Jetzt wird gechillt und - wer will - auch abgekühlt am Niddastausee. Ist in 10 Minuten vom Schottener Vogelpark zu erreichen. 

Mein Tipp für alle, die keine Lust auf die offiziellen und oft auch überlaufenen Badestrände haben: Einmal um den See rum, praktisch gegenüberliegend vom Hafen, da gibt's eine schöne Bucht mit vielen Möglichkeiten auch ins Wasser zu gehen. Parkmöglichkeiten gibt es weiter vorne Richtung Staumauer. Von dort sind es etwa 10 Fußminuten bis zur Bucht. 

Ich habe es mir auf einer herrlichen Wiese gemütlich gemacht: absolute Ruhe, Bäume spenden Schatten und es ist schön zum Abkühlen und Runterkommen. Oder natürlich auch, um mal ein bisschen Krach mit Grashalmen zu machen - falls sie denn nicht sofort reißen...

© FFH

FFH-Reporter Olaf Brinkmann spielt uns aus seinem Repertoire: "Die sterbende Gans", "Der sterbende Schwan" und mehr...

19 Uhr: Schötter Wirtshaus

Zum Abschluss zieht es mich zurück nach Schotten, ins Schötter Wirtshaus (Vogelsbergstr. 21, 63679 Schotten). 

Hier gibt's leckeres rustikales Essen mit vielen regionalen Zutaten. Sehr zu empfehlen ist das Cordon Bleu. Ich hatte das Cordon Bleu Wirtshaus, gefüllt mit einer Speck-Zwiebel-Senf-Champignon-Masse. Dazu Salat. Danach einen Krokantbecher. Man gönnt sich ja sonst nichts :) 

Oder verbringt den perfekten Tag hier:

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Olaf Brinkmann

Reporter
Olaf Brinkmann

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