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Die Schnuller-Weitspuck-WM in Altenstadt

Verrückter Wettstreit: - Die Schnuller-Weitspuck-WM in Altenstadt

Zur Zeit läuft ja die Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin - aber auch hier in Hessen fand diesen Samstag ein spannender Wettstreit statt: Die fünfte Schnuller-Weitspuck-WM!

© HIT RADIO FFH

Erwachsene, die mit Schnullern um die Wette spucken - klingt total verrückt, macht aber eine Menge Spaß! Hunderte Wett-Spucker und Zuschauer kamen zu einer Riesen-Gaudi mit Live-Musik und Prominenz.

Jeder konnte bei der Schul-und Sportanlage in Altenstadt vorbeikommen und mitmachen. Die Teilnahme zur WM ist jedes Jahr kostenlos. Auch spontan Entschlossene konnen sich noch am Samstag anmelden.

Dieses Jahr in der Mannschaftsdisziplin auch mit dabei: "Wallis Weitspuck-Weltmeister" - das Team aus FFH-Hörern wurde von FFH-Moderator Frank Wallitzek zusammengestellt und war heiß auf den Sieg.

Das ist Wallis Weitspuck-Weltmeister-Team

Der erste Kandidat ist Thomas aus Wölfersheim, 41 Jahre, Getränkelieferant und wird in seinem Heimatort nur „der General“ genannt. Er trainierte seit letzter Woche ordentlich, auch wenn das "ordentlich in den Kiefer geht“.

Die Frau im Team: Manuela aus Wölfersheim, 46 Jahre jung, Busfahrerin. Sie weiß, dass sie den richtigen Druck auf der Lunge hat und wie man die Zunge am besten legt, um so weit wie möglich zu spucken.

Teamchef Marvin aus der FFH-Redaktion ist auch dabei, 27 Jahre aus Karben. Seine Qualifikation beschreibt er so: "Wenn man mich sieht, bleibt den meisten die Puste weg."

Die Schnuller-Spucker in Aktion

© HIT RADIO FFH

FFH-Comedian und Dummfrager Boris Meinzer ist Erfinder und Organisator der Schnuller-WM und freut sich, dass das Event dieses Jahr am 11. August bereits zum fünften Mal stattfand.Zunächst gab es Kinder- und Jugendwettkämpfe, anschließend ein Promi-Schnuller-Weitspucken mit einem Team von EC Bad Nauheim aus der zweiten Deutschen Eishockeyliga und schließlich das Wettspucken der Erwachsenen mit dem FFH-Team.

Für den Sieg hat es bei den Teilnehmern von "Wallis Weitspuck-Weltmeister" leider nicht ganz gereicht. Das Team der FFH-Hörer landete im vorderen Mittelfeld und verpasste als Neunter nur ganz knapp die Finalrunde der besten acht Teams. 

Wie werde ich Weltmeister?

Die Regeln sind denkbar einfach: Alle spucken mit einheitlichen Schnullern auf einer Wettkampf-Bahn. Wer am weitesten spuckt, gewinnt. Jeder bekommt seinen eigenen Schnuller gestellt.

Über die Jahre hat sich der Wettbewerb zu einer wahren Institution im Austragungsort Altenstadt entwickelt und wird unter strengen Wettbewerbsbedingungen durchgeführt.

Alle Teilnehmer spucken mit einem einheitlichen Schnuller. Es gibt eine erste Qualifikationsrunde mit drei Versuchen - der jeweils weiteste Versuch wird gewertet. Die besten acht Herren, Damen und Jugendliche kommen in die Finalrunde und spucken um den Weltmeistertitel in ihrer Kategorie.

Neben den Einzelwettbewerben gibt es auch die Möglichkeit, als Vierer-Team anzutreten. Die Teams können auch aus Männern und Frauen gemischt bestehen. In der Qualifikationsrunde hat jedes Team-Mitglied zwei Versuche, von denen der weiteste gewertet wird. Die Weiten der Teammitglieder werden dann zu einer Teamleistung addiert. Die besten acht Teams ziehen in die Finalrunde ein.

Vorjahressieger Philipp Schiefelbein
Vorjahressieger Philipp Schiefelbein

Letztes Jahr spuckt er sich mit seinem Schnuller und einer Weite von 7,45 Metern zum Titel.

 

Auch Vorjahressieger (mit 7,45 Metern) Philipp Schiefelbein (20) aus Altenstadt war wieder dabei, um seinen Titel zu verteidigen.

Neben dem sportlichen Wettbewerb gab es ein Familien-Fest mit Hüpfburgen, Kinderschminken, Buttonmaschine und Minibaggern und zur Aftershowparty tritt die Kultband Joker auf.

Und so kommt ihr zur Schnuller-Weitspuck-WM

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