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FFH-Kinotipp: Mile 22

Der FFH-Kinotipp - Mile 22 - Action mit Mark Wahlberg

Hey, mal ein Agenten-Thriller ohne James Bond, Jason Bourne oder Ethan „Mission: Impossible!“ Hunt!  Dafür feuert Action Star Mark Wahlberg aus allen Rohren. FFH-Kinomann Volker Willner urteilt: „Mile 22“ ist eisenharte Action, schnell und schmutzig.

Hochgefährliches radioaktives Material ist verschwunden und ein Spion muss sofort außer Landes gebracht werden – als Spezialagent James Silva hat Mark Wahlberg mit seinem Team in Südostasien gleich zwei brisante Jobs an der Backe. Es sind nur  22 Meilen bis zum rettenden Flugzeug, aber Silva und seine Elitekämpfer stehen unter Dauerfeuer.

Falls Sie im Kino Strichliste führen möchten für Schüsse, Explosionen, Autocrashs und Leichen – nehmen Sie am besten einen zweiten Kuli mit. Gerade mal zwei ruhige Anfangsminuten gönnt uns „Mile 22“, dann wird das erste Terroristennest ausgeräuchert. Verrückt, wie viel Blei und Blut in eineinhalb Filmstunden passen.  

Wer sich nicht einfach nur zuballern lassen möchte, entdeckt eine clevere Story mit wilden Wendungen. Und hat Spaß daran, dass ausgerechnet Schauspielgott John Malkovich als Ober-Agent mit einem  einzigen Gesichtsausdruck auskommt. Nervig ist der Klischee-Overkill: die ewiggleichen Bilder mit Grafiken und Zahlenkolonnen, die Drohnen- und Satellitenperspektive darstellen sollen. Und der hektische Funkverkehr, wenn die Kugeln fliegen – also nonstop.

Zehn Euro kostet unser Kinoticket – sieben ist es wert.

Mile 22 - Der Trailer

Volker Willner

Reporter:
Volker Willner

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