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FFH spart Sie reicher: So wohnt man viel günstiger

Mit FFH reicher sparen - Strom und Heizöl gehen viel günstiger

© dpa

Rund 1.500 Euro stehen auf der Stromrechnung einer vierköpfigen hessischen Familie - bei einem Verbrauch 5.000 Kilowattstunden pro Jahr. Ein Haushalt zahlt pro Kilowattstunde also rund 30 Cent. Das muss nicht sein!

Strom und Öl-Konsum üderdenken

Die Rechnung macht nämlich deutlich: Wer ein wenig mehr auf seinen Stromkonsum achtet, kann leicht viele Euro im Jahr einsparen - ohne großen Aufwand. Und das gilt natürlich auch für Heizöl.

FFH zeigt Ihnen, wie das geht...

So sparen Sie beim Strom: 8 nützliche Tipps

Selbst so eine einfache Wäscheleine kann schon viel beim Einsparen helfen. 

1. Alte Fernseher abschalten

Alte Fernseher verbrauchen deutlich mehr Strom als neuere Geräte. Prüfen Sie daher die Helligkeitseinstellung und schrauben Sie sie gegebenenfalls herunter. Auch könnte es sich lohnen, den Fernseher komplett vom Strom-Netz zu nehmen, anstatt einfach nur abzuschalten - oder einfach nur in den Standby-Modus zu gehen. Alleine das Stecker-Ziehen kann so bis zu 30 Euro jährlich einsparen. Übrigens: Bei neueren Geräten kann man den Standy-Modus ohne Bedenken nutzen. 

2. Wäsche auf die Leine

Ja, Trockner sind praktisch und sparen viel Zeit. Aber inbesondere im Sommer können Sie viel Geld sparen, wenn Sie Ihre Wäsche stattdessen auf der Leine aufhängen. Dies geht im Garten, auf dem Balkon oder einfach in der Wohnung, auf einem Wäscheständer. Durch diese einfache Maßnahme kann man die Kosten pro Wahschgang bis zu einem Euro reduzieren.

3. Fön nur auf erster Stufe

Wenn Sie ihren Fön nur auf niedriger Stufe nutzen, mit mittlerer Hitze, können Sie bis zu 20 Euro im Jahr einsparen - wenn Sie täglich bis zu fünf Minuten fönen. Übrigens: So schonen Sie obendrein auch ihr empfindliches Haar, das von zu viel Hitze angegriffen wird. 

4. Kühlgeräte abtauen

Tauen Sie ihre Kühlschränke, -Truhen und Gefrierfächer ab, sobald sich eine Frostschicht gebildet hat. Danach kühlen und frieren die Geräte wieder deutlich stromeffizienter.

5. Energiespar-Lampen nutzen

Es ist eigentlich ganz einfach: Tauschen Sie jetzt alte Glühbirnen durch Energiesparlampen - oder vielleicht sogar LED-Beleuchtung. Und keine Angst: Die enthaltene Menge Quecksilber ist so gering, dass Ihre Gesundheit nicht in Gefahr ist. Sollte dennoch mal eine Birne runterfallen: Einfach die Wohnung anschließend sicherheitshalber lüften. Übrigens: Während Energielampen immer ein wenig brauchen, leuchten LEDs hingegen sofort richtig hell. 

6. Nicht mit Strom heizen

Sie haben es wahrscheinlich schon gewusst, aber wir sagen es lieber nochmal: Benutzen Sie keinen Heizlüfter, um die Wohnung schnell ein paar Grad zu erwärmen. Das gilt erst recht für Stromheizungen. So sparen Sie nämlich schnell mehrere Hundert Euro im Monat. 

7. Warmwasser sparen

Mal ehrlich: So schlimm ist nicht, sich mit kaltem Wasser die Hände zu waschen oder Zähne zu putzen. Der Boiler und die damit verbundenen Stromkosten werden es Ihnen danken. 

8. Backofen nicht vorheizen

Auch wenn es auf den Packungen der Anbieter anders steht: Sie brauchen den Ofen in der Regel nicht vorzuheizen. Das kostet nur zu viel Strom und macht das Essen nicht leckerer. Und auch nicht wirklich schneller warm.

Diese Woche lernen wir das Sparen

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So wechseln Sie den Strom-Anbieter

Auch bei unserer "Wir sparen Sie reich"-Familie haben wir ein hohes Spar-Potential festgestellt: Vater Lars ist 42 Jahre alt und Kurierfahrer. Mutter Jenny ist 31 und Teilzeit-Reinigungskraft. Sohn Noel ist zehn, Tochter Emily sechs Jahre alt... Sie wohnen in einem 100m²-Haus zur Miete.

Den Versorger zu wechseln ist ganz einfach.  Am einfachsten ist es dabei, wenn Sie sich gleich einen neuen Anbieter suchen. Das neue Unternehmen übernimmt für Sie die Kündigung mit dem alten Anbieter.

In fast allen Fällen schließt der neue Vetrag an den alten an. Sollte beim Wechsel dennoch etwas schief laufen: rutschen Sie einfach vorübergehend in die Ersatzversorgung und können dennoch Strom beziehen. 

So wechseln Sie den Anbieter

Suchen Sie nach aktuellen Stromtarifen, die an ihrem Wohnort verfügbar sind. Geben Sie Ihren bisherigen Verbrauch möglichst genau und ehrlich an. Nutzen Sie für Abfragen den Finanztip-Stromrechner.

Er ist bereits so eingestellt, dass er Ihnen nur verbraucherfreundliche Tarife empfiehlt. Falls Sie einen Tarif haben möchten, der vermutlich längere Zeit stabil bleibt, dann prüfen Sie, ob der Tarif kostendeckend ist und verzichten Sie auf Bonuszahlungen.

Tarife mit Bonus können zwar im ersten Jahr eine dreistellige Gutschrift bringen. Danach sind sie meist deutlich teurer!

Darauf sollten Sie im Vertrag achten

Ihr neuer Vertrag sollte folgende Kriterien erfüllen, um ihnen eine Preisgarantie zu gewährleisten. 

  • Vertragslaufzeit: bis zu einem Jahr
  • Preisgarantie: über die Länge der Vertragslaufzeit
  • Kündigungsfrist: 4 Wochen
  • Vertragsverlängerungt: bis zu 4 Wochen nach Erstlaufzeit

Finanztip-Experte Hermann-Josef Tenhagen gibt nützliche Tipps zu Strom

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Was ist von Strom-Vorauszahlungen zu halten?

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So sparen Sie beim Heizöl: 5 nützliche Tipps

Vergleichen Sie Anbieter immer bei zwei unterschiedlichen Portalen!

1. Vergleichen Sie!

Informieren Sie sich regelmäßig auf Vergleichsportalen über Preise für Heizöl. Ist Heizöl gerade günstig oder benötigen Sie bald Nachschub, dann vergleichen Sie Preise für Ihren Wohnort auf zwei Portalen: Esyoil und Heizoel24. Nur ein Portal abzufragen genügt jedoch nicht. Zögern Sie mit der Bestellung nicht, bis Ihr Tank fast leer ist. Für eine kurzfristige Lieferung zahlen Sie im Schnitt 48 Euro extra. Auch kosten bestimmte Sorten mehr als andere. Variieren Sie beim Vergleich Sorten, Bestellmengen und Zahlungsweisen. 

2. Achten Sie auf Bestellmenge und Zahlungsweise

Finden Sie Ihre optimale Bestellmenge und Zahlungsweise. Je mehr Sie bestellen, desto niedriger ist der Preis pro Liter. Ob Barzahlung oder mit Karte am günstigsten ist, ist von Händler zu Händler unterschiedlich.

3. Erwägen Sie Sammelbestellungen

Vermeiden Sie, 1.000 Liter oder weniger allein zu bestellen. Das ist im Vergleich teuer. Vielleicht können Sie ja gemeinsam mit Nachbarn eine Sammelbestellung ausführen. 

4. Raten-Zahlung bei kleinen Mengen

Können Sie sich nur eine kleine Menge Heizöl leisten, prüfen Sie ob der Anbieter Ratenzahlung bei einer größeren Abnahmemenge akzeptiert. Oder geben Sie mit Nachbarn zusammen eine Sammelbestellung auf.

5. Standard-Heizöl ist billger

Lediglich eine Sorte ist in Deutschland Standard: Heizöl extraleicht schwefelarm - kurz „EL schwefelarm“ oder auch DIN 51603-1. Öl-Lieferanten führen diese nicht immer unter dieser Bezeichnung, sondern nutzen gerne auch eigene Namen: Heizöl normal, Heizöl Standard oder einfach nur Heizöl. Einheitlich ist aber überall eines: Die standardisierte Sorte ist die günstigste.

Finanztip-Experte Hermann-Josef Tenhagen gibt nützliche Tipps zum Heizöl

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Kann ich beim Heizöl-Kauf feilschen?

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Florian Hennefarth

Reporter:
Florian Hennefarth

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