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Kinotipp: Johnny English - Man lebt nur dreimal

Kinotipp - Johnny English - Man lebt nur dreimal

Die besten Agenten gibt’s in Serie: Bond, Bourne – und Johnny English. FFH-Kinomann Volker Willner urteilt: charmanter Klamauk mit Luft nach oben.

Mit einem Desaster beginnt’s: Ein geheimnisvoller Hacker enttarnt sämtliche britischen Geheimagenten. Bis auf einen einzigen – Johnny English. Der hat null Plan von der digitalen Welt und nicht mal ein Smartphone.  Der Premierministerin bleibt mangels Personal nix übrig, als den altmodischen Stolperkönig auf brandgefährliche Mission zu schicken.    

Zum dritten Mal spielt Rowan „Mr. Bean“ Atkinson den Tollpatsch im Geheimdienst ihrer Majestät. Und wieder zieht er freundlich lächelnd eine Schneise der Zerstörung. Eine Gruppe französischer Radfahrer bombt er dank seines Agentenautos aus dem Weg, ein Nobelrestaurant pulverisiert er aus Versehen – die Liste ist noch viel länger. Am stärksten ist Teil 3, wenn der unfassbar analoge English mit der Cyber-Welt kollidiert. Die Szene, wo er mit einer Virtual-Reality-Brille vor den Augen die reale Welt aufmischt, hat das Zeug zum Klassiker.

Diesen Slapstick-Humor nonstop musst Du mögen. Aus lustig wird schnell albern und einige Gags siehst Du lange kommen. Aber die exzellenten Bilder und der tolle Cast machen vieles wett: Emma Thompson als Premierministerin ist eine Bank, und Olga Kurylenko als Schurkin durfte immerhin schon mal James Bond „Ein Quantum Trost“ spenden.

Zehn Euro kostet unser Kinoticket, sieben ist es wert.

Trailer: Johnny English - Man lebt nur dreimal

Volker Willner

Reporter:
Volker Willner

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