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Action im Sand: "Footvolley" im FFH-Test

Neue Trendsportart Footvolley - Schweiß, Sand und rote Füße

Footvolley - eine neue Trendsportart erobert Deutschland. Und sie ist auch bei uns in Hessen angekommen. Der Sport, der ursprünglich aus Brasilien stammt, ist quasi Beachvolleyball - nur ohne Hände. Gespielt wird im Sand auf einem Beachvolleyball-Feld.

Spektakuläre Ballwechsel

Kopf, Fuß, Rücken oder Brust - bis auf die Arme darf man eigentlich alles benutzen. Das führt zu spektakulären Ballwechseln mit Fallrückziehern und Körperakrobatik im Sand. Um zu sehen, wie schwer das wirklich ist, hat unser Reporter Marc Wilhelm es selbst mal ausprobiert. Zusammen mit den Jungs von den Beach Kingz Darmstadt: In ihren Reihen sind mehrere der besten Footvolley-Spieler Deutschlands.

Jetzt im Winter in der Halle

Ganz klassisch wird Footvolley natürlich am Strand gespielt oder zumindest auf einem Feld im Freien, zum Beispiel im Hochschulstadion in Darmstadt. Doch auch im Winter können die Beach Kingz ihre artistischen Ballwechsel in den Sand zaubern, in einer Beachvolleyball-Halle im rheinhessischen Gau-Algesheim. Dazu sagt Rico mit einem Augenzwinkern: "Der Vorteil in der Halle ist immerhin, dass einen die Sonne nicht blenden kann."

Und der schweißtreibende FFH-Selbsttest bringt schonungslos ans Licht: Um die Bälle richtig zu treffen, braucht es erst mal einige Trainingseinheiten. Lukas beschreibt das so: "Wer neu dazu kommt, braucht eine hohe Frust-Toleranz." Kopfball: geht noch gerade so. Können zumindest Fußballspieler. Den Ball mit der Schulter treffen: schon schwerer. Mit dem Fuß hoch rüber zum Mitspieler: theoretisch machbar, in der Praxis landen die Bälle aber zunächst mal kreuz und quer im Aus. Und: der Fuß wird nach ein paar Treffversuchen gnadenlos rot.

Viel Spaß trotz blauer Flecken

Gerade am Anfang gehen Neulinge auch mit vielen blauen Flecken nach Hause. Aber: Dem Spaß tut das keinen Abbruch! Diese Sportart hat Suchtpotenzial: zwei gegen zwei, es geht ständig hin und her - und die Waschmaschine hat nach dem schweißtreibenden Training im Sand auch Schwerstarbeit zu leisten.

Von Brasilien nach Südhessen

Zwei der Darmstädter Footvolley-Spieler haben den Sport während eines Auslandssemesters in Rio de Janeiro entdeckt. Dort ist Footvolley am Strand schon häufiger zu sehen als normales Beachvolleyball. Um auch zu Hause in Deutschland nicht auf ihre neue Lieblingssportart verzichten zu müssen, gründeten sie kurzerhand die Beach Kingz Darmstadt.

Ein ehrfürchtiger Blick, bevor es dann auch für den FFH-Reporter losgeht

Die Trainingseinheit zum "Nachhören"

Action im Sand: "Footvolley" im FFH-Test

FFH-Reporter Marc Wilhelm probiert die Sportart aus

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© FFH

Footvolley-Training mit FFH-Reporter Marc Wilhelm

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