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CES-Highlights: Zähne putzen in 10 Sekunden

Highlights der Technikmesse CES - Zähne putzen in 10 Sekunden

Das könnte eine echte Revolution im Badezimmer sein, die man da gerade auf der Technikmesse CES in Las Vegas sehen kann. Eine elektrische Zahnbürste, die verspricht: Saubere Zähne in nur 10 Sekunden. Und das ist nicht die einzige spannende Neuheit.

Die Turbo-Zahnbürste

© Y-Brush

Ist bald Schluss mit der klassischen Zahnbürste? Das will zumindest der Hersteller der Y-Brush erreichen. Diese Turbo-Zahnbürste sieht eher aus wie ein Zahnschutz für Boxer. Auf der Innenseite sind lauter kleine Bürsten befestigt, die mit der Zahncreme beschmiert werden. Dann kommt das Mundstück auf die Zähne und per Elektromotor werden sie alle gleichzeitig geputzt. Laut Hersteller hat diese Methode des Zähneputzens auch den Segen von Zahnärzten.

Vibrationsmaske gegen Schnarchen

© Hüpnos

Sägt der Partner nachts ganze Wälder klein? Diese Maske vom Startup Hüpnos soll Abhilfe für gestresste Partner bieten und zusammen mit dem Smartphone das Schnarchen verhindern. Erkennt die Smartphone-App die lästigen Geräusche, sendet es ein Signal an die Maske. Diese fängt daraufhin an zu vibrieren und sorgt so dafür, dass man seine Schlafposition verändert, ohne aufzuwachen. Außerdem sorgt die Maske dafür, dass man besser Luft bekommt, was das Schnarchen ebenfalls verhindert.

Bier aus der Kapsel-Maschine

© dpa

Selbstgebrautes Bier? Naja, fast. Technik-Riese LG hat das Konzept der Kaffeekapsel auf die Biertrinker übertragen. Erst Wasser einfüllen, dann eine Kapsel gefüllt mit Hopfen und Malz in die Maschine und schon geht der Brauvorgang los. Der Haken: Da hier wirklich gebraut wird, dauert es rund zwei Wochen, bis das Bier fertig ist. Also nichts für den schnellen Durst. Aber immerhin entstehen bei jedem Brauvorgang nicht nur ein Glas, sondern fünf Liter Bier.

Strom-Harley für den Elektro-Rocker

© dpa

Die Kultmarke Harley Davidson macht im Moment eine schwere Zeit durch: Die Verkäufe fallen, die ikonischen Motorräder liegen einfach nicht mehr im Trend. Gerade beim jungen Publikum gibt es Probleme. Um gegenzusteuern setzt Harley jetzt auch auf Elektro. Auf der CES hat der Hersteller die Daten für die neue Strom-Harley bekannt gegeben. Von 0 auf 100 in knapp 4 Sekunden und eine Reichweite von rund 170 Kilometern pro Akku-Ladung. Kostenpunkt: 30.000 Dollar (etwa 26.000 Euro).

Computer der Widerworte gibt

Ein Computer macht das, was man ihm sagt? Nicht dieses Modell von IBM. Die neu entwickelte künstliche Intelligenz kann nämlich debattieren: Reagiert auf menschliche Argumente, gibt Widerworte, führt Fakten an. Was auf den ersten Blick wie eine ziemlich blödsinnige Erfindung aussieht, könnte aber durchaus sinnvolle Anwendungen haben. Beispielsweise in digitalen Assistenten wie Alexa, die in Zukunft möglicherweise auf Wunsch Kommandos hinterfragen und bessere Gegenvorschläge machen können. So können Nutzer im Gespräch mit dem digitalen Helfer rausfinden, ob das gewünschte Produkt wirklich das richtige ist oder ob man sich doch lieber für eine bessere Alternative entscheiden sollte.

Aufrollbarer Fernseher

© dpa

Endlich Schluss mit dem Streit: Passt ein großer Fernseher ins Wohnzimmer? Dank des aufrollbaren TVs. Schaltet man ihn an, so fährt er sich nach oben aus - wird der nicht gebraucht, verschwindet der Bildschirm wieder in seiner länglichen Box. Angekündigt wurde das Gerät schon auf der letzten CES, jetzt scheint es serienreif zu sein. Angeblich soll der Roll-Bildschirm noch in diesem Jahr in den Handel kommen. Zu welchem Preis ist bisher noch nicht bekannt - man kann aber wohl guten Gewissens davon ausgehen, dass das Produkt zuerst im Luxus-Segment angesiedelt wird. Und dort liegen die Preise auch mal jenseits der 10.000 Euro.

Marc Adler

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Marc Adler

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