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So schützt man sich vor Urlaubs-Betrügern

Vorsicht bei Ferienunterkünften - So schützt man sich vor Urlaubs-Betrügern

Ein Traumhaus am Strand oder See und das alles für kleines Geld - das wünschen sich wohl alle Urlauber. Daher sollte man bei der Buchung der Ferienwohnung oder -Hauses Vorsicht walten lassen: Denn Betrüger kennen die Träume der Urlauber und versuchen sich daran zu bereichern!

Urlaubs-Betrug liegt voll im "Trend"!

Der Betrug mit Ferienunterkünften boomt wie nie zuvor. Auch auf großen, sicher wirkenden Internetportalen ist man vor Gaunern nicht sicher: mit blumigen Bschreibungen, ansprechenden Hochglanz-Fotos bieten sie ihre Objekte an und versprechen den Traumurlaub schlechthin.

Der Urlauber tätigt da natürlich gerne eine Anzahlung und vor Ort entpuppt sich das Traumziel als Baustelle, unbewohnbares Loch oder exisiert schlicht und ergreifend gar nicht: Betrogene stehen nicht selten vor öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Rathäusern - an genau der Stelle, wo die Unterkunft stehen sollte.

Vorsicht auch vor verlockenden "Angeboten"

Auch eine beliebte Masche: Betrüger umgehen das Angebot eines seriösen Anbieters und bieten an - statt für Abwicklung und Bezahlung das Urlaubsportal in Anspruch zu nehmen - eine externe Email zu nutzen. Der vermeintliche Nutzen für Interessierte: ein saftiger Preisnachlass. Wer die gesamte Miete sofort überweist erhält sogar noch mehr Rabatt. Das ist natürlich alles Quatsch: die Zahlungen verschwinden auf Konten im Ausland und sind damit weg. 

So umgeht man Betrugsmaschen

  • Nur über sichere Urlaubsportale buchen
  • Keine Bezahlung via Email oder Überweisung direkt an den Anbieter
  • Besser Lastschrifteinzug oder Kreditkarte nutzen
  • Dienste wie Western Union oder Money Gram vermeiden
  • Niemals den vollen Miet-Betrag im Voraus zahlen
  • Mit Google Maps prüfen, ob Mietobjekt und Adresse übereinstimmen
  • Das persönliche Telefongespräch mit dem Vermieter suchen. Ist dauerhaft niemand erreichbar, sollten die Alarmglocken klingeln

Finger weg!

Wenn der Anbieter nur eine E-Mail nennt, Name, Anschrift und Telefon-Nummer aber nicht angegeben sind, sollte man nicht buchen - dies ist ein deutliches Zeichen für einen unseriösen Anbieter. 

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Florian Hennefarth

Reporter:
Florian Hennefarth

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