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ResQShip: Mainzer wollen auf Mittelmeer helfen

Flüchtlingsretter im FFH-Land - Mainzer wollen auf Mittelmeer helfen

Gerade wenn nichts passiert, müssen die Ehrenamtlichen trotzdem konzentriert bleiben – jederzeit kann am Horizont ein Schlauchboot mit Geflüchteten auftauchen.

Diese Mainzer wollen nicht mehr dabei zu sehen, wie Menschen im Mittelmeer ertrinken. Der Verein ResQShip hat ein eigenes Schiff im Mittelmeer. Seit April ist das unterwegs, um Geflüchteten helfen zu können. Häufig lernen sich die sechs Ehrenamtlichen erst an Bord kennen. Tobi aus Mainz ist seit einer Woche wieder an Bord – er kennt den Alltag auf dem Schiff...

Wachsame Wachen

Gerade wenn nichts passiert, müssen die Ehrenamtlichen trotzdem konzentriert bleiben – jederzeit kann am Horizont ein Schlauchboot mit Geflüchteten auftauchen. Steffen Seifert hat ResQship mitgegründet - vor drei Jahren war er auf einem Boot von Seawatch unterwegs. An der Küste vor Libyen hat er mitgeholfen, 2400 Menschen zu retten.

Bis jetzt mussten die Ehrenamtlichen von ResQShip noch nicht konkret helfen. Aber sie könnten. An Bord ist immer ein Arzt und sie haben Equipment für die Erste Hilfe. Die Arbeit ist anstrengend und gefährlich – auch, wenn das Schiff nicht anlegen darf. Das hat Tobi auch schon erlebt.

Jeder kann mithelfen

ResQShip ein Verein aus Hamburg, aber auch im FFH-Land, in Mainz setzen sich Menschen für Geflüchtete ein. Wenn Sie mithelfen möchten, freuen sich die Leute von ResQShip.

Zum Nachhören: Tobi von ResQShio im Interview

ResQShip: Mainzer wollen auf Mittelmeer helfen

Tobi von ReQShip

Über die Arbeit an Bord des Rettungsschiffes.

ResQShip: Mainzer wollen auf Mittelmeer helfen

Steffen Seifert von ReQShip

Über die schlimme Situation auf See.

ResQShip: Mainzer wollen auf Mittelmeer helfen

Tobi von ReQShip

Warum gibt es keine Einfahr-Erlaubnisse für Retter in sichere Häfen?

© FFH

Im Video: ResQShip zur Lage auf dem Zentralen Mittelmeer

Das Deutschland-Team von ResQShip

Florian Hennefarth

Reporter:
Florian Hennefarth

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