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Kino-Tipp: Fast & Furious - Hobbs & Shaw

Action-Stars lassens krachen - Kino-Tipp: Fast & Furious - Hobbs & Shaw

Das ist sie wieder: Die PS-Weltmeisterschaft der Testosteron-Büffel. Viel Crash, viel Boom – und viel Spaß, urteilt FFH-Kinomann Volker Willner.

10 Euro kostet unser Kinoticket, acht ist es wert.

Du willst nicht wirklich die Story wissen, oder? Es geht um ein tödliches Virus, das die ganze Welt blabla.. hab ich selbst vergessen. Weil’s latte ist. Von Fast & Furious erwarten wir markige Kerle mit markigen Sprüchen, die Autos und Gegner plattmachen. Und genau das kriegen wir.

Dieses Mal ist der Actionkracher Vin-Diesel-frei. Die markigen Kerle sind die hawaiianische Schrankwand Dwayne Johnson und die eher kleine englische Kampfmaschine Jason Statham. Als Hobbs und Shaw gehen sich die beiden Fast & Furious-Veteranen  leidenschaftlich auf den Sack. Das ist gut für eine Menge wirklich cooler Sprüche. Aber sie müssen sich zusammenraufen, um gemeinsam den Bösewicht auszuschalten.  Idris Elba spielt die cyborgartige Killermaschine.

Natürlich macht der Film ab Sekunde 1 auf dicke Hose, und das macht er verdammt gut. Die Highspeed-Autoszenen und die Kämpfe sind großartig choreografiert. Die Bilder sind edel, die Locations wie London und Hawaii machen ordentlich was her  und die Darsteller haben erkennbar Spaß zwischen dem ganzen Personen- und Sachschaden. Dass das wieder larger than Life ist, geht in Ordnung. Blöd wird’s, wenn die Regeln der Schwerkraft gänzlich in die Tonne getreten werden.  Schön, dass dem Film auf seiner Marathonstrecke über 136 Minuten die Ideen nicht ausgehen. Allerdings fühlen wir uns im Kinosessel auch wie nach einer Fahrt in der Wäschetrommel.

Hobbs & Shaw - Der Trailer

Volker Willner

Reporter:
Volker Willner

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