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Rote Rechtecke auf Straßen: Was steckt dahinter?

Rote Rechtecke auf Straßen - Was steckt dahinter?

Vielleicht sind sie euch auch schon aufgefallen: Rote Rechtecke auf Straßen. Etwa so groß wie ein DIN A3-Blatt und auf den ersten Blick willkürlich aufgebracht. Dahinter steckt aber ein Hinweis für alle, die wissen, was es mit den roten Rechtecken auf sich hat. Und wer die Bedeutung kennt, kann womöglich viel Neues entdecken...

Ein Schema lässt sich nicht erkennen: Manchmal kleben gleich fünf rote Rechtecke in einer Kurve, manchmal nur zwei auf einem Gehweg. Herrscht hier eine Art besonderes Halteverbot? Nein! Die roten Rechtecke sind Teil einer riesigen Radwanderroute vom Regionalpark Rhein-Main.

190 Kilometer durch Rhein-Main und die Wetterau

Der hat mehrere Freizeitrouten erstellt -  zum Beispiel eine 190 Kilometer lange von Ginsheim-Gustavsburg über Flörsheim, Bad Homburg, Hanau und wieder zurück. Geradelt wird immer im Uhrzeigersinn und die roten Rechtecke weisen den Weg.

Aber nicht nur das. Es kommen auch weiße Markierungen zum Einsatz und die zeigen dann an, welche sehenswerte Besonderheit es hier gerade gibt. Ihr könnt anhand von Straßenmarkierungen also eure Umgebung erkunden und vielleicht neu kennenlernen.

Rundwegmarkierung 2020 fertig

Ganz fertig ist der Rundweg noch nicht, sagt Pressesprecherin Gerhild Kunz vom Regionalpark auf FFH-Nachfrage. 2020 soll die letzte Markierung geklebt werden.

Wo genau ihr vorbeikommt, wenn ihr die Rundroute fahrt, seht ihr auf der Website vom Regionalpark Rhein-Main. Dort könnt ihr auch eine Broschüre bestellen, die euch zusätzlich Infos zu Aussichts- und Erlebnispunken liefert.

Johanna Herdejost

Reporter:
Johanna Herdejost

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