NachrichtenMagazin >

Kinotipp: Das perfekte Geheimnis

Der FFH-Kinotipp - Das perfekte Geheimnis

Ein Partyspiel unter Freunden eskaliert. FFH-Kinomann Volker Willner urteilt: Klasse Cast, Durchschnittsfilm.

10 Euro kostet unser Kinoticket – sieben ist es wert.

Drei Pärchen plus ein Single treffen sich zum Abendessen. Für den Kick beschließen sie: Alle Handys kommen auf den Tisch! Jede Textnachricht wird vorgelesen, alle Anrufe werden lautgestellt. Natürlich wird‘s prickelnd bis peinlich, wenn sehr Privates plötzlich publik wird.

Falls Ihnen die Story bekannt vorkommt – Sie haben völlig recht. Sie ist in den letzten drei Jahren international etwa ein Dutzend mal verfilmt worden. Netflix zeigt die französische Version „Le Jeu – Nichts zu verbergen“.

In Deutschland hat sich „Fack ju Göhte“-Macher Bora Dagtekin die Geschichte geschnappt und gleich den halben „Göhte“-Cast gebucht: Elyas M’Barek, Jella Haase und Karoline Herfurth. Florian David Fitz, Wotan Wilke Möhring, Frederick Lau und Jessica Schwarz komplettieren die fröhliche Abendgesellschaft.

An komödiantischer Power fehlt es nicht. Hier wird hochklassig gespielt, mit großer Lust und exzellentem Timing. Leider fehlt‘s an Biss. Und wir Zuschauer müssen auch keine Hellseher sein, um zu ahnen, was kommt.

So gerät „Das perfekte Geheimnis“ überraschungsarm und weichgespült. Genug für einen unterhaltsamen Abend, zu wenig für einen bleibenden Eindruck.

Übrigens: Ja, die Stimme, die in einer Szene aus dem Autoradio kommt, gehört FFH-Moderator Felix Moese.    

Trailer: Das perfekte Geheimnis

© Constantin
Volker Willner

Reporter
Volker Willner

blog comments powered by Disqus
nach oben