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Kinotipp: Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers

Der FFH-Kino-Tipp - Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers

Es ist das Ende einer Ära. Mit dieser Episode schließt die dritte Star Wars-Trilogie. FFH-Kinomann urteilt: Fast alles passt – ein fettes Finale.

Zehn Euro kostet unser Kinoticket, neun ist es wert.

Da ist die Gänsehaut wieder. Die berühmte Titelmusik dröhnt los und die Schriftblöcke des Vorspanns schieben sich langsam in die Weiten des Weltalls. Auch die neunte Episode beginnt so und setzt den Auftakt für furiose 142 Filmminuten.

„Der Aufstieg Skywalkers“ hält sich nicht mit so etwas auf wie einem Rückblick oder lässt uns gemächlich ankommen in dieser komplexen Story. Die Macher haben sich viel vorgenommen und legen ein hohes Tempo vor. „Wenn diese Mission scheitert, war alles umsonst“, sagt C-3PO nervös. Als Zuschauer sind wir immer dicht dran an Kriegerin Rey. Mit den Gefährten eilt sie von Kampf zu Kampf, auf der Suche nach ihrer Herkunft und Bestimmung. Daisy Ridley füllt diese Rolle großartig aus, mit all ihren Stärken und Brüchen. Die Kamera kommt ihrem Gesicht oft ganz nah – ein eindrucksvoller Kontrast zu den oft raumgreifenden Szenen.

Überhaupt: die Bilder! – Ein einziger übergroßer Rausch. Vieles ist in realen, atemberaubenden Landschaften gedreht. Der Rest ist eine Leistungsschau dessen, was tricktechnisch möglich ist.  

Vom Personal dieses Endspiels zu sprechen,  ist schwer, ohne zu spoilern. Seit dem ersten „Krieg der Sterne“-Film von 1977 sind uns viele Figuren fast familiär vertraut und es ist immer großartig, sie wiederzusehen. Wenn Episode IX eine Schwäche hat, dann die, dass Charaktere, die eigentlich schon aus dem Spiel waren, deshalb plötzlich wieder drin sind. Das ist kein neuer Kniff bei Star Wars, aber Regisseur J.J. Abrams nutzt ihn dieses Mal inflationär.

Dieses Finale schafft mit Wucht, was ein großes Finale leisten muss: Beeindruckend souverän setzt es viele Puzzleteile zum großen Bild zusammen. Und das war diese lange Reise wert.       

FFH-Kinomann Volker Willner über den Film

im Gespräch mit FFH-Moderator Johannes Scherer

Volker Willner

Reporter
Volker Willner

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