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Kratzalarm - welches Wetter macht Scheiben dicht?

Martin Wetter Gudd: Kratzalarm - Welches Wetter macht die Scheiben dicht?

Das sind die nervigen Schattenseiten des Winters: In der Frühe erst mal in der Kälte stehen und die Autoscheiben freikratzen müssen. Nicht alle haben die Möglichkeit, das Fahrzeug geschützt in einer Garage oder einem Carport abstellen zu können. Wenn man wenigstens abends schon wüßte, ob man morgens mehr Zeit wegen Kratzen braucht.

Es gibt aber ein paar frühzeitige Hinweise, die auf einen Kratzalarm am nächsten Morgen hindeuten.

Ein ganz oder teilweise sternenklarer Himmel am Winterabend spricht für morgendliches Kratzen. Das deutet auf eine ganz oder zumindest teilweise klare Nacht hin (zumindest dann, wenn der Wetterbericht nicht von einer Änderung in der Nacht spricht). Der Grund: Bei klarem Himmel kühlen sich Boden und Luft in der kalten Jahreszeit viel stärker ab als bei wolkigem Wetter.

Es darf nicht allzu viel Wind wehen, und die Temperatur muss schon abends ziemlich niedrig sein. Bei böigem Wind und/oder milder Luft oberhalb von etwa 3 oder 4 Grad plus entsteht kein Eis auf den Autoscheiben, da kann die Nacht so klar sein, wie sie will.

Am ehesten sind die Voraussetzung für einen Kratzalarm daher erfüllt, wenn...

  • Der Tag recht wechselhaft und windig (meist West- bis Nordwind) verläuft mit einigen Plusgraden, und es abends aufklart. Dann hört auch meist der Wind auf, und die Schauer verschwinden. Die Temperatur rauscht nach unten Richtung Gefrierpunkt, und das Eis am Auto entsteht dann im Laufe der Nacht oder frühmorgens.
  • Der Tag klar und kalt verläuft mit viel Sonne, aber mit etwas Dunst, hier und da auch mit Nebel. Wenn es dann abends klar ist bzw. aufklart, geht die Temperatur sehr schnell in den Minusbereich über. Das Eis am Auto entsteht dann oft schon im Laufe des Abends.
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