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Corona-Maßnahmen der Regierung

Corona-Maßnahmen der Regierung - Was bleibt offen, was muss schließen?

Im Kampf gegen das Coronavirus bekommen viele Kunden solch ein Schild in Geschäften zu sehen...

Um eine rapide Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden, ergreifen Deutsche Bundesregierung und Hessische Landesregierung neue Maßnahmen: Ein Großteil der Geschäfte müssen geschlossen bleiben. Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind verboten. Ausnahmen gelten nur für Familien und Menschen, die im selben Haushalt wohnen. Spielplätze und Sportanlagen müssen ebenfalls die Pforten schließen. Abgesagt werden zudem auch Gottesdienste. Dennoch gibt es auch einige Außnahmen wie Supermärkte und Postfilialen. Die Maßnahmen gelten zunächst bis zum 19. April. Auch Friseurbetriebe müssen ab 23. März schließen.

Keine touristischen Hotel-Aufenthalte

Mit drastischen Einschränkungen in der Tourismus-Industrie wollen Länder und Kommunen der Ausbreitung von Covid-19 entgegenwirken. Das bedeutet, dass die Bundesregierung "Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken zulässt“.

Restaurants und Gaststätten schließen

Ebenso betroffen von den Regelungen des Bundes sind Restaurants: Ab dem 21. März um 12 Uhr müssen alle Restaurants und Gaststätten dicht machen. Lieferservice oder Essen vor Ort abholen bleibt weiterhin erlaubt. 

Keine Reisen, Gottesdiente oder Sportevents

Zudem betroffen sind auch Gottesdienste, Treffen in Vereinen aller Art sowie Busreisen, wie der Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder besagt. Demnach sind "Zusammenkünfte in Kirchen, Synagogen, Moscheen und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften" ab sofort untersagt. 

Urlaubsreisen ins In- und Ausland betrifft die neue Regelung ebenfalls. Geschäftsreisen sind davon nicht betroffen.

Außerdem betroffen sind Angebote in Volkshochschulen, Musikschulen und anderen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen.

Spielplätze, Sportanlagen und Fitnessstudios schließen

Neben öffentlichen und privaten Sportanlagen- und Einrichtungen, Schwimmbädern sowie Fitnessstudios sind zudem auch Spielplätze für den Publikumsverkehr gesperrt.

Friseursalons müssen schließen

Am 22. März haben Bund und Länder beschlossen, dass auch Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege schließen müssen. Das betrifft Friseursalons, Massagesalons, Kosmetikstudios und Tattoostudios schließen müssen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapeuten und medizinischen Fußpflege sollen aber weiter möglich bleiben.

Andere Schließungen im Überblick

Schließen müssen ab sofort auch Kneipen, Bars und Diskotheken. Ebenso betroffen sind Theater, Konzerthäuser, Museen und Ausstellungen.

Die Maßnahmen gelten auch für (Fach-)Messen in Deutschland, Freizeit- und Tierparks. Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und Bordelle müssen ebenfalls geschlossen bleiben.

Einzelhandelsbetriebe bleiben geöffnet

Unabhänging der Maßnahmen bleiben weiterhin offen: Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochen- und Lebensmittelmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Post-Filialen und -Partner.

Ebenso dürfen Baumärkte weiterhin Kunden in Empfang nehmen.

Medizinische Dienstleister wie Physiotherapeuten und medizinische Fußpflege dürfen ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen..

Versammlungen über zwei Personen verboten

Die Obergrenze für Versammlungen in Hessen liegt ab 22. März bei zwei Personen, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier. Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind grundsätzlich verboten. Ausgenommen sind aber Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Alle Maßnahmen der hessischen Landesregierung

Auch die Hessische Landesregierung hat in den letzten Tagen mehrere Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus erlassen. Diese und zukünftige Verordnungen sind auf der Homepage www.hessen.de abrufbar.

 

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