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Bodenfrost: Wie schütze ich meine Pflanzen jetzt?

Minusgrade und Bodenfrost - Wie schütze ich meine Pflanzen?

Die nächsten Nächte sollen frostig werden. Ausgerechnet jetzt, viele Gartenfreunde haben schließlich schon Tulpen, Primeln und Co. eingepflanzt! Peter Fuchs von der Landau Grünpflege GmbH in Bad Vilbel hat Tipps, wie ihr trotz Minusgraden und Bodenfrost eure Pflanzen vor Frostschäden schützen könnt.

Um welche Pflanzen brauche ich mir keine Sorgen zu machen?

Blumenzwiebeln, wie die von Tulpen, Narzissen und Krokussen, die letzten Herbst eingepflanzt wurden, sollten den Bodenfrost überstehen. Herr Fuchs sagt, da es am Ende der Woche nachts auch wieder wärmer wird, schaffen die Blumen das.

Diese Pflanzen dick einpacken

Wer bei dem schönen Wetter seine Zimmerpflanzen schon raus auf die Terrasse oder den Balkon gestellt hat, sollte sie am besten schnell wieder reinholen. Denn Birkenfeige und Co. würden Frostschäden davontragen, die vermieden werden können, erklärt der Experte.

Wer einen Feigenbaum oder ähnliches hat, bei dem die ersten kleinen Knospen schon zu sehen sind, sollte die Pflanze gut abdecken. Und auch ein Beet mit mediterranen Kräutern wird die frostigen Nächte nicht überstehen. Peter Fuchs selbst wärmt deswegen aktuell sein Kräuterbeet nachts mit einer Fleecedecke!

Gute Isolierung ist der beste Schutz

Grundsätzlich sollten die Wurzeln in frostigen Nächten geschützt werden. Blumen- und Pflanzenkübel am besten auf eine Fußmatte stellen und eine isolierende Decke drüberlegen. Und wenn möglich, die Pflanzen auch unterstellen oder einfach einen Pappkarton drüber stülpen. Hauptsache, die Luft um die Blumen und Pflanzen kann sich erwärmen.

Aber nicht vergessen: Am nächsten Morgen alle Schutzmaßnahmen von den Blumen entfernen, damit Bienen, Schmetterlinge und Co. die Blüten wieder bestäuben können!

Immer das aktuelle Wetter aus eurer Region bekommt ihr hier: FFH-Wetter 

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