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Corona und Hitze: Wie gefährlich sind Ventilatoren

Covid-19 und Sommer-Hitze - Sind Ventilatoren Corona-Schleudern?

Richtig aufgestellt können Ventilatoren Aerosole aus Räumen befördern. 

Das Corona-Virus ist wahrlich ein winziger Fiesling und kann länger in der Luft überleben als andere Erreger - dank sogenannten Aerosolen. Im Freien ist das Ansteckungsrisiko relativ gering. Aber wie schaut es in geschlossenen Räumen wie Büros, Werkstätten oder Schulräumen aus? Und welche Gefahr bergen Ventilatoren dabei - insbesondere, wenn das Thermometer jenseits der 30er-Marke agiert?

Frischluft senkt Risiko

In den sommerlichen Monaten kann man eigentlich nicht ohne sie. Dennoch sollte man laut Experten Ventilatoren nur sehr vorsichtig einsetzen.

Generell gilt nämlich: Regelmäßiges Lüften kann das Ansteckungsrisiko senken. Zudem fördert Frischluftzufuhr ein gutes und feuchteres Raumklima und verhindert somit das Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute, die zur Abwehr vor Krankheitserregern wichtig sind.

Auf den Luftweg achten

Dennoch sollte man beim Aufstellen darauf achten, dass nicht gleichzeitig Mitmenschen angeblasen werden. Natürlich sollte es der Anweder auch auf jeden Fall vermeiden, in die Rotoren zu niesen oder husten. So kann der Ventilator nämlich schnell zu einer wortwörtlichen "Viren-Schleuder" werden. 

Tipp vom Viren-Experten

Virologe Christian Drosten hat beispielsweise vorgeschlagen, Geräte vor geöffnete Fenster zu stellen und zudem eine Tür im betreffenden Raum zu öffnen. Der Ansteckungsexperte erklärt, dass so ein Luftzug entstehen kann, der die gefährlichen Aerosole nach draußen befördern kann - und damit auch das Ansteckungsrisiko senkt. 

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