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Evren testet Spikeball

Trendsportarten im Check - Evren testet Spikeball

Auf die Plätze, Evren, Los! Eine Woche lang testet Evren Gezer bei HIT RADIO FFH verschiedene neue Sportarten, die derzeit total im Trend liegen. Heute versucht sich Evren am Spiel mit dem runden Netz.

"Ich bin vollkommen durchgeschwitzt. Wer denkt dass ist nur so ein Trampolin wo man ein Bällchen drauf wirft - das ist alles andere..."

Roundnet, besser bekannt als "Spikeball", sieht man im Sommer immer wieder auf hessischen Wiesen: Kleine Gruppen aus meistens vier Spielern, die sich um eine knapp über dem Boden zu einer Art Mini-Trampolin gespannten runden Netz sammeln. Gespielt wird in zwei Teams. Ähnlich wie beim Volleyball darf jedes Team den Ball insgesamt dreimal berühren, ihn aber nicht fangen sondern muss ihn mit einem kurzen Kontakt direkt zum Partner weiter spielen.

Danach muss der Ball auf das gespannte Netz geschlagen werden - und zwar möglichst so, dass das gegnerische Team den Ball nicht mehr erreichen kann. Punkte gibt es, wenn der Ball auf den Boden fällt oder es einem Team nicht gelingt ihn mit drei Kontakten wieder auf das Netz zu spielen.

Duell ohne festes Spielfeld

Das Besondere: Es gibt keine festen Spielfeld-Seiten, jeder Spieler darf sich frei um das runde Netz herum postieren. Und dabei kommt schnell jede Menge Bewegung ins Spiel. Ein cleverer Schlag, bei dem der Ball in eine ganz andere Richtung als erwartet vom Netz abspringt - da muss man schon mal ordentlich rennen, um ihn noch zu erreichen und seinem Partner zuzuspielen. Noch ein Vorteil: Das Netz und der kleine Ball sind schnell eingepackt und mitgenommen - und mehr braucht man zum Spielen nicht.

Wiederentdeckte Sportart

Wirklich neu ist die Sportart dabei gar nicht. Sie wurde schon 1989 erfunden, ist dann aber recht schnell wieder in Vergessenheit geraten. Erst in den letzten Jahren erlebt sie wieder einen Aufschwung. Inzwischen haben sich hier im FFH-Land sogar einige Vereine gebildet und es werden landesweit Turniere veranstaltet.

Offiziell heißt die Sportart übrigens Roundnet, "Spikeball" ist der Markenname eines Herstellers, der Netz und Bälle anbietet. Der Begriff wird inzwischen häufig auch als Synonym für die Sportart verwendet.

Im Video: Evren testet Spikeball

© HIT RADIO FFH

Evrens Fazit

Der Schwierigkeitsgrad

Es ist erstmal ein bisschen herausfordernd. Aber wenn der Groove dann da ist und der Ball fliegt, macht das einen riesigen Spaß.

Der Spaßfaktor

Man kanns auch spielen, wenn man es vorher nie gemacht hat und es macht richtig Bock! Lässt sich prima auf dem Rasen spielen oder noch besser im Sand: Da kann man dann auch richtig Hechtsprünge machen, um den Ball doch noch zu erreichen.

Der Kostenfaktor

Sind im Rahmen. Man bekommt günstige Netze schon ab 30 Euro, die etwas teureren Sets kosten um die 70 Euro.

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