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Evren testet Hula Hoop

Trendsportarten im Check - Evren testet Hula Hoop

Auf die Plätze, Evren, Los! Eine Woche lang testet Evren Gezer bei HIT RADIO FFH verschiedene neue Sportarten, die derzeit total im Trend liegen. Dieses Mal lässt Evren die Hüften kreisen.

"Also wer denkt Hula Hoop wäre Kindergeburtstag, der liegt voll daneben. Es ist sehr, sehr anstrengend."

Hula Hoop: Die bunten Ringe zum um die Hüften kreisen lassen sind so etwas wie die Zombies der Sportgeräte. Immer wieder für tot erklärt, doch sie kommen immer wieder. Nachdem es einige Jahre ziemlich ruhig um Hula Hoop war, startet gerade wieder die nächste Welle. Denn Hula Hoop ist ein echtes Ausdauer-Workout, dass auch noch die Koordination trainiert. Alleine um den Reifen in Bewegung zu halten, werden Muskeln in Bauch, Beinen und Po gebraucht.

Auch für Sportler anstrengend

Und wenn der Ring erst mal sicher kreist, kann das Ganze noch um zusätzliche Übungen wie Ausfallschritte erweitert werden.

Damit kommen auch geübte Sportler ins Schwitzen. 900 Kalorien pro Stunde zu verbrauchen sind kein Problem. Kein Wunder dass sich auch schon Michelle Obama und Beyoncé als Fans des Workouts mit dem Reifen geoutet haben.

Spielzeug der 50er-Jahre

Erfunden wurde Hula Hoop in den 50er-Jahren in Amerika als Spielzeug. Der Name setzt sich aus "Hoop", dem englischen Wort für Reifen und dem hawaianischen Hula-Tanz zusammen - weil die Bewegungen an eben jenen Tanz erinnern. Inzwischen ist Hula Hoop aber längst dem Status des Kinderspielzeugs entwachsen und wird als echter Sport anerkannt.

Entsprechend gibt es inzwischen bei den Reifen auch große Unterschiede - vom Anfängermodell über Profiversionen bis zu Varianten die Beispielsweise gleichzeitig noch für eine Massage sorgen.

Welcher Reifen ist der Richtige für mich?

Wer frisch mit Hula Hoop anfängt, sollte sich besser für einen etwas schwereren Ring entscheiden, denn diese sind leichter oben zu halten und behalten dank ihrer größeren Masse die Geschwindigkeit länger.

Extra leichte Reifen sind eher etwas für Geübte. Wer am Anfang ein paar blaue Flecken hat, sollte sich davon nicht entmutigen lassen. Das Gewebe ist die Belastung durch den Reifen einfach noch nicht gewohnt. Nach einigen Trainingseinheiten sollten sie dann in der Regel nicht mehr auftreten.

Im Video: Evren testet Hoola

Evrens Fazit:

Der Schwierigkeitsgrad

Man muss ein bisschen reinkommen. Bis man den Reifen wirklich oben hält muss man schon etwas üben. Das dauert einen Moment, aber wenn man es dann einmal raus hat, dann funktioniert es ganz gut.

Der Spaßfaktor

Der ist imens. Du bewegst dich, es ist ein bisschen wie Tanzen. Du kannst dabei Musik hören, du kannst aber auch dabei Fernsehen...

Der Kostenfaktor

Die Reifen gibt es schon ab 20 Euro.

Marc Adler

Autor
Marc Adler

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