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DFB-Team vor brisantem Duell in der Ukraine

Nations-League in der Ukraine - DFB mit "mulmigen Gefühl" im Risikogebiet

© dpa

Bundestrainer Jogi Löw 

Abschotten. Gewinnen. Heimfliegen. So lautet der Plan von Joachim Löw für den Kurztrip ins Corona-Risikogebiet Kiew. Auch sportlich birgt das Nations-League-Spiel gegen die Ukraine ein Risiko, denn der Bundestrainer muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach den Frusterlebnissen der jüngsten Länderspiele schnellstmöglich in die Erfolgsspur bringen.

Münchner Qiuntett soll Abstieg verhinden

Die selbstbewussten Münchner Titelsammler sollen die Garanten dafür sein, dass der erste Erfolg im Jahr 2020 und der erste überhaupt in der Nations League gelingt.Deutschland liegt nach zwei von sechs Spieltagen mit zwei Punkten hinter Spanien (4) und der Ukraine (3) nur auf Gruppenplatz drei. Sonst droht ein Abstieg in die Zweite Liga. "Die Bayern-Spieler bringen die Qualität mit, die man braucht in solchen Spielen. Davon werden wir profitieren", sagte Löw deutlich. 

Löw baut um

Der Bundestrainer wird radikal umbauen und ganz auf etablierte Kräfte setzen. Das Gerüst bildet die fünfköpfige Bayern-Fraktion mit Neuer, Kimmich, Gnabry sowie Niklas Süle und Leon Goretzka. Dazu hofft Löw, dass Routinier Toni Kroos nach einer Muskelblessur am Gesäß und der Anfang der Woche noch erkrankte Angreifer Timo Werner auflaufen können.

Corona als vorherrschendes Thema

Mit einem etwas mulmigen Gefühl reiste der DFB-Tross am Freitag in die ehemalige Sowjetrepublik. Für Spieler und Betreuer soll es nur zwei Aufenthaltsorte geben - Hotel und Stadion. Bundestrainer Jogi Löw sagt: "Wir halten uns an die Auflagen und überwachen auch strengstens, dass sich die Spieler daran halten: kein Besuch, Masken im Hotel, Besprechungen in kleinen Gruppen bis auf die Mannschaftssitzung vor dem Spiel. Wir sind in unserer Blase, in der bewegen wir uns." sagt Löw über die Lebenssituation der DFB-Delegation während des Aufenthaltes

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