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Deutschland trifft auf die Schweiz

Nations League - Klassiker Deutschland gegen die Schweiz

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Toni Kroos feiert am Dienstag in Köln sein 100tes Länderspiel

Löw möchte anders als beim komplizierten Neu-Start nach der Corona-Pause im vierten Nations-League-Spiel der Saison neben einer weiteren Entwicklung auch das passende Ergebnis sehen. Deshalb fordert er von seinem Personal um Jubilar Toni Kroos, der sein 100. Länderspiel bestreitet, "Mut und die richtigen Offensivakzente".

Löw erwatet Steigerung

Trotz des jüngsten 2:1 in der Ukraine wähnen Experten wie Bastian Schweinsteiger und einige Medien den Chefcoach mit seinen Personal- und Taktik-Entscheidungen in der falschen Spur. Fehlenden Respekt wollte Löw den Kritikern wie seinem Ex-Kapitän Schweinsteiger nicht vorwerfen. "Im Fußball gibt es ja völlig unterschiedliche Meinungen. Unser Verhältnis ist absolut intakt", sagte der 60-Jährige.

Aber er werde seine wohldurchdachte Linie nicht ändern. "Als dünnhäutig und arrogant würde ich mich nicht bezeichnen. Ich benenne die Dinge so, wie ich sie empfinde", sagte Löw am Montag deutlich.Gegen die Schweiz will Löw wenig ändern. Eine Steigerung aber soll erkennbar sein: "Ich erwarte in unserem Spiel mehr Präzision." Seine Spieler wollen "Dinge, die noch nicht so gut gelaufen sind, einfach besser machen", wie Bayern-Profi Leon Goretzka sagte. Anders als viele Löw-Kritiker verwies der Münchner auf die Widrigkeiten, mit denen Trainer und Team nach dem Corona-Lockdown zurechtkommen müssten. Man habe "lächerlich wenig" Zeit, um taktische Systeme und Feinheiten überhaupt einzustudieren, erläuterte Goretzka.

Jubilar Kroos und einige Fragezeichen

Für das dritte Länderspiel innerhalb von sieben Tagen muss Löw erst einmal sehen, ob er die Sieger von Kiew wieder komplett aufstellen kann. Am Montag gab es noch kleine Fragezeichen. Der Leipziger Lukas Klostermann musste wegen Knieproblemen untersucht werden. Sein Vereinskollege Marcel Halstenberg klagte über muskuläre Beschwerden im Adduktorenbereich. Und Julian Draxler von Paris Saint-Germain hat Achillessehnenprobleme.

Dafür ist Angreifer Timo Werner nach einer Erkältung wieder bereit für die Startelf. Der Angreifer des FC Chelsea war beim Sieg in Kiew nur zu einem Kurzeinsatz gekommen.Für Real-Madrid-Star Kroos ist die Partie eine besondere: Als 15. deutscher Spieler wird er in den exklusiven Club der Hunderter aufgenommen. "Ein schöner Zufall", sagte Löw zum Jubiläum in Köln, wo Kroos noch immer einen Wohnsitz hat. "Es ist ein Spieler, der nie Anzeichen von Nervosität zeigt", sagte Löw und verwies explizit auf das wichtigste Spiel in Kroos' Karriere, das WM-Finale im Sommer 2014 in Rio de Janeiro. "Alle waren angespannt. Toni ist die Ruhe in Person. Er ruht in sich selbst. Er hat so viel Selbstbewusstsein in sein Können, dass er es ausstrahlt. Egal, wie der Gegner heißt." 

Keine Fans in Köln

Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen, die in der Stadt am Rhein deutlich über dem Grenzwert von 35 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohnern in der Woche liegen, habe das Kölner Gesundheitsamt in Absprache mit dem Land Nordrhein-Westfalen dem Verband "erneut untersagen müssen, Zuschauer zuzulassen".

Leon Goretzka über die Bedeutung der Nationalmannschaft und der Länderspiele: "Für mich ist es immer etwas besonderes für die Nationalmannschaft zu spielen. es fühlt sich an, als würde ich für 80 Millionen spielen

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