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Trotz 0:6 Debakel: Löw bleibt Bundestrainer

Trotz 0:6 Debakel gegen Spanien - Löw bleibt Fußball-Bundestrainer

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Joachim Löw bleibt auch nach dem 0:6-Debakel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Spanien Bundestrainer. Dies wurde bei einem Gespräch zwischen DFB-Präsident Fritz Keller, DFB-Direktor Oliver Bierhoff und dem 60 Jahre alten Löw nach der Rückkehr aus Sevilla am Münchner Flughafen vereinbart, wie die Deutsche Presse-Agentur aus zuverlässiger Quelle erfuhr. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Höchste Pleite seit 1931

Ein Rücktritt oder eine Entlassung Löws ist demnach kein Thema.Die DFB-Elf hatte am Dienstagabend zum Abschluss der Nations League die höchste Länderspiel-Niederlage seit 89 Jahren kassiert. Löw soll die Nationalmannschaft trotz des Rückschlags nun ins EM-Jahr führen. Der 60-Jährige hat noch einen Vertrag als Chefcoach bis zur WM 2022.

Lothar Matthäus fordert Trio zurück

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Unterdessen hat sich Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus nach der 0:6-Niederlage für eine Rückkehr der von Bundestrainer Joachim Löw ausgemusterten Mats Hummels, Thomas Müller und Jérôme Boateng stark gemacht. "So ein Gesamt-Versagen habe ich noch nie gesehen! Es wird weiter die Diskussion um Hummels und Boateng geben. Man braucht diese Führungsspieler nach so einer Niederlage!

Müller für Teamführung wichtig

In Sachen Teamführung wird Müller genannt werden", kommentierte Matthäus (59) das Spiel bei "Bild" (Mittwoch), fügte aber gleich hinzu: "Ich glaube nicht, dass Jogi Löw von seiner Meinung bei den dreien abweicht." Der Bundestrainer hatte zuletzt immer wieder deutlich gemacht, dass die Rückkehr der drei Ex-Weltmeister derzeit kein Thema sei.

8 Stunden Videositzung

Nach dem sechsten Tor der Spanier drückte Matthäus - der deutsche Rekordnationalspieler mit 150 Länderspieleinsätzen - seine Fassungslosigkeit mit den Worten aus: "Eine Fehleranalyse muss Löw gar nicht machen. Die Videositzung würde acht Stunden dauern! 

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