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HSG Wetzlar empfängt Friesenheim

Heimspiel gegen Ludwigshafen - HSG Wetzlar hat am Abend Eulen zu Gast

© Oliver Vogler

Filip Mirkulovski ist mit seinen 37 Jahren immer noch der Dreh- und Angelpunkt im Aufbauspiel der Mittelhessen.

In der Handball Bundesliga empfängt HSG Wetzlar am Abend ab 19:00 Uhr die Eulen Ludwigshafen. Aufgrund der aktuellen Verordnung dürfen beim Heimspiel in der Rittal-Arena wieder keine Zuschauer dabei sein. Nach dem 31:22-Sieg gegen den HSC 2000 Coburg lobt Kai Wandschneider seine Mannschaft: „Ich bin begeistert von dem letzten Spiel gewesen. Wir hatten keine einfache Vorbereitung mit den Länderspielen und Corona-Sorgen und machen aus dem Nichts ein sensationelles Spiel.“ Auch die vergangenen Tage haben seine Schützlinge „sehr gut trainiert“, um für Donnerstagabend gerüstet zu sein. Nach der Länderspielpause und freiwilligen Quarantäne von Till Klimpke und Stefan Cavor konnten nach 14 Tagen erstmals wieder alle Wetzlarer Jungs in der Rittal Arena mitarbeiten. 

Maximilian Holst mit guten Erinnerungen

Zuletzt trafen die beiden Mannschaften am vergangenen 2. Weihnachtsfeiertag aufeinander. Damals war Maximilian Holst mit zehn verwandelten Siebenmetern der Mann des Tages. In einer engen Partie gewannen die Wetzlarer vor ausverkauftem Haus mit 26:23. Momentan stehen die Eulen mit 3:13 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz und somit dem ersten Abstiegsrang.

Wandschneider gegen Matschke

Trainer Kai Wandschneider lobt die Eulen für ihre „sehr variable Deckung“ und ihre Einsatzbereitschaft. Aus seiner Sicht sind die Ludwigshafener schon „lange kein Außenseiter mehr, sondern ein etablierter Club im vierten Jahr in der Liga und immer für eine Überraschung gut“. Die Wetzlarer Jungs müssen 60 Minuten konzentriert arbeiten, um Punkte in Mittelhessen zu halten. Besondere Brisanz bietet das Spiel auch auf den Trainerbänken. Der aktuelle Eulen-Trainer Benjamin Matschke wird nach der Saison Kai Wandschneider auf Wetzlarer Seite beerben.

Kai Wandschneider

HSG-Coach Kai Wandschneider im Gespräch mit FFH-Sportreporter Frank Piroth vor dem Heimspiel gegen Friesenheim.

Frank Piroth

Reporter
Frank Piroth

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