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OFC: Sreto Ristic als neuer Trainer vorgestellt

Nachfolger von Angelo Barletta - OFC: Ristic als neuer Trainer vorgestellt

© FFH

Sreto Ristic mit Geschäftsführer Thomas Sobotzik (rechts).

Fußball-Regionalligist Kickers Offenbach hat am Mittag seinen neuen Trainer vorgestellt. Der ehemalige Bundesliga-Profi Sreto Ristic soll die Kickers auf die Erfolgsspur zurückführen. Er ersetzt den letzte Woche überraschend entlassenen Angelo Barletta.

OFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik betonte, in Sreto Ristic einen absoluten Fachmann sowie eine echte Persönlichkeit nach Offenbach geholt zu haben. Der Geschäftsführer der Kickers erinnert sich gerne an die gemeinsame Zeit mit Sreto Ristic in Chemnitz. Ristic habe die Gabe, sehr detailliert taktische Strategien zu entwerfen. Sreto Ristic sei ganz maßgeblich am Erfolg des Aufstiegs der “Himmelblauen” in die 2. Liga beteiligt gewesen.

"Ich freue mich hier zu sein und habe eine sehr aufgeschlossene Mannschaft mit großem Potenzial angetroffen. Das professionelle Umfeld hier hat eigentlich nichts mit Regionalliga zu tun. Ich empfinde das als äußerst motivierend. Mein Job ist es, die Jungs immer ein bisschen stärker zu machen, sodass die Wahrscheinlichkeit des Erfolges weiter steigt", sagte Ristic.

Ristic soll "das Maximale" aus der Mannschaft herausholen

Sobotzik sieht Ristic trotz seiner mangelnden Erfahrung als Cheftrainer nicht als Neuling. "Das ist eine Behauptung, die seinem Werdegang nicht gerecht wird", so Sobotzik im FFH-Interview. Ristic lief in seiner aktiven Zeit als Spieler u.a. für den VfB Stuttgart auf. Seit 2013 arbeitete er vor allem als Co-Trainer in der 3.Liga. In der Saison 2019/20 war er für zwei Spiele Interimstrainer beim Chemnitzer FC. 

Ristic soll das Maximale aus der Mannschaft herausholen, die aktuell auf Platz vier im Aufstiegskampf der Regionalliga Südwest steckt. Das haben die Verantwortlichen Vorgänger Barletta nicht mehr zugetraut. Der Wechsel kam für Viele sehr überraschend - trotz des verhältnismäßig schwachen Re-Starts nach der Corona-Pause mit vier Punkten aus vier Spielen.

Sobotzik über Trainerwechsel: "Gibt nicht den einen Grund"

"Es gibt nicht den einen Grund für den Trainerwechsel. Wir waren der Meinung, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für diese Entscheidung gekommen ist. Es hat uns die Überzeugung gefehlt, dass wir in der alten Konstellation auf dem richtigen Weg sind", meinte Sobotzik dazu.

Über seinen bevorzugten Spielstil sagte der neue Cheftrainer Ristic: "Ich muss erstmal die Mannschaft kennenlernen. Aber grundsätzlich möchte ich aktiven Fußball spielen lassen. Meine Mannschaft soll das Spiel sowohl in der Offensive als auch in der Defensive kontrollieren."

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