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Eintracht: Interesse an Zirkzee wohl erkaltet

Eintracht Frankfurt - Hütter: Interesse an Zirkzee erkaltet

© dpa

Eintracht-Trainer Adi Hütter

Auf der Suche nach einem neuen Stürmer ist das Interesse von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt an Bayern Münchens Joshua Zirkzee wohl erkaltet. Das hat Eintracht-Trainer Adi Hütter heute bei einer Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel an diesem Dienstag (20.45 Uhr/Sky) bei Bayer Leverkusen durchblicken lassen.

Grund ist die Rote Karte für den Holländer am letzten Wochenende - durch die ist Zirkzee womöglich länger gesperrt und könnte bei einem Wechsel nach Frankfurt nicht sofort eingesetzt werden. Unabhängig davon kann Hütter für das Pokalspiel morgen in Leverkusen personell (fast) aus dem Vollen schöpfen, Mittelfeldspieler Filip Kostic fehlt gesperrt. Adi Hütter selbst ist erkältet.

Hütter sieht den Ausfall von Kostic wegen einer bereits im März 2020 verhängten Rot-Sperre für vier Spiele kritisch. "Im Grunde ist es fast ein Jahr her. Es ist schon sehr heftig, wenn man denkt, dass er danach noch mal zwei Spiele absitzen muss", sagte der Österreicher. "Aber im Endeffekt müssen wir mit der Entscheidung leben." Kostic hatte im Pokal-Viertelfinale des vergangenen Jahres gegen Werder Bremen Ömer Toprak hart gefoult.

Kostic fehlt gesperrt

Hütter ließ offen, ob er den 28-jährigen Serben nur durch einen anderen Spieler ersetzt oder dies für eine taktische Änderung nutzt. "Es gibt auch die Möglichkeit zu einer Systemumstellung, die den Gegner überrascht", sagte der Coach.

Der hessische DFB-Pokalsieger von 2018 geht gegen den Finalisten von 2020 gestärkt durch drei Bundesligasiege in Serie in die Partie, darunter zuletzt auch ein 2:1 gegen Bayer. Dagegen sind die Leverkusener in den vergangenen drei Pflichtspielen ohne Sieg und "unter Zugzwang", wie Hütter meinte.

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