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Überraschung in Gießen: Geschäftsführer Koch geht

Überraschung bei Gießen 46ers - Geschäftsführer Koch muss gehen

Die sportliche Talfahrt der Gießen 46ers in der Basketball-Bndesliga hat jetzt auch personelle Konsequenzen in der Führung des Vereins. Der Tabellenvorletzte der Basketball-Bundesliga trennt sich zum 30. Juni von seinem Geschäftsführer und Sportdirektor Michael Koch. 

Koch hatte erst am 1. März 2020 übernommen - mit großen Hoffnungen

Koch hatte den Posten bei den Mittelhessen erst am 1. März letzten Jahres übernommen. Der Aufsichtsrat, der ursprünglich riesige Hoffnungen in Koch gesetzt hatte, sagt: „Mit Blick auf den nicht auszuschließenden Gang der JobStairs GIESSEN 46ers in die ProA müssen wir die Strukturen unseres Bundesligaclubs noch erheblich schlanker aufstellen, als wir dies bisher schon getan haben. Mit großem Bedauern mussten wir die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass in einer solchen sehr schlanken Struktur nicht die Möglichkeit besteht, gleichzeitig unseren Schwerpunkt in der Nachwuchsarbeit aufrecht- und neben dem sonstigen unabdingbaren Geschäftsbetrieb auch einen Sportdirektor beizubehalten. Die Entscheidung fiel zugunsten der Nachwuchsarbeit."

Zukunftspläne sollen in den nächsten Wochen veröffentlicht werden

In den kommenden Wochen wollen die Gießener ein Konzept für die Zukunft des Gießeber Profi-Baskteballs vorstellen, dass im Zweifelsfall auch in der 2. Basketball-Liga funktionieren soll.

Aber erst mal : Kämpfen bis zum Schluß

Stefan Dehler, der zweite 46ers Geschäftsführer, will im Gespräch mit uns von Aufgeben aber noch nihcts hören. Der Club wolle sich mit aller Macht gegen den Abstieg noch stemmen, sagt er: " Wir werden alle 110% geben. Das sind wir den Fans, den Sponsoren, der ganzen Region Mittelhessen schuldig!" 

Stefan Dehler, zweiter 46ers Geschäftsführer, zu FFH: " Wir werden alle noch mal 110% geben. Das sind wir den Fans, der Region, den Sponsoren schuldig"

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