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SGE schlägt Wolfsburg im Spitzenspiel mit 4:3

Nächster Spitzenspiel-Sieg - Eintracht schlägt Wolfsburg mit 4:3

© dpa

Eintracht Frankfurt hat das Spitzenspiel der Bundesliga spektakulär gewonnen und nähert sich mit großen Schritten der erstmaligen Champions-League-Teilnahme. Angeführt vom Sturmduo Luka Jovic und André Silva besiegte der Tabellenvierte aus Hessen am Samstag den VfL Wolfsburg mit 4:3 (2:1) und rückt damit bis auf einen Zähler an die Niedersachsen heran.

Daichi Kamada (8. Minute), Jovic (27.), Silva (54.) und Erik Durm (61.) erzielten die Tore für die Eintracht, die eine Woche nach dem 2:1 in Dortmund die nächsten wichtigen Punkte für eine Königsklassen-Premiere sammelte.

Das Führungstor der Wolfsburger durch den stark aufspielenden Nationalspieler Ridle Baku (6.) sowie die Tore von Wout Weghorst (46.) und und das Eigentor von Tuta (85.) genügten nicht, um den Vorsprung auf den Verfolger zu halten oder sogar auszubauen.

Frankfurter Fans vor dem Stadion

Vor coronabedingt leeren Rängen fiel nicht nur das hohe spielerische Niveau beider Teams auf, sondern auch lautstarke Fangesänge der Eintracht-Anhänger. Diese hatten sich vor dem Stadion postiert und legten pünktlich zum Anpfiff mit ihren Anfeuerungen los. In der Halbzeit waren vor den verriegelten Eingängen nach FFH-Informationen circa 40 Fans zu sehen, auch nach der Pause sangen sie munter weiter.

Auf dem Rasen hatte zunächst der VfL die ersten Akzente gesetzt. Die Führung durch Baku nach einem schönen Distanzschuss ins lange Eck war nur die logische Folge. Vorher hatte Eintracht-Keeper Kevin Trapp schon mit einer Fußabwehr gegen Yannick Gerhardt (3.) pariert.

Eintracht dreht das Spiel

Nach Hereingabe von rechts ließ Sebastian Rode den Ball durch seine Beine rollen, Kamada vollendete präzise ins Eck (8.). Baku und Torjäger Weghorst (20.) schossen nur knapp am Tor vorbei, bevor Jovic nach exzellenter Vorarbeit von Sturmkollege Silva mit sattem Abschluss für das zweite Frankfurter Tor sorgte.

Weghorst traf direkt mit einem abgefälschten Schuss zum in dieser Phase verdienten Ausgleich. In der Folge erzielte erst Silva sein 23. Saisontor, kurze Zeit später vergab er eine 100-prozentige Gelegenheit an den Pfosten, doch den Nachschuss verwandelte der 2014er-Weltmeister Durm zum 4:2. Der Anschluss durch das Eigentor von Tuta kam für eine echte Aufholjagd zu spät.

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