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Bestätigt: München bleibt EM-Spielort

UEFA-Sitzung - Bestätigt: München bleibt EM-Spielort

© Foto: dpa

Die Zitterpartie ist beendet, München bleibt Spielort der Fußball-Europameisterschaft. Der DFB und die bayerische Landeshauptstadt bekamen am Freitag vom UEFA-Exekutivkomitee die Zusage für die vier geplanten Spiele in diesem Sommer in der Allianz Arena. Das haben DFB und UEFA jetzt bestätigt.

Zuschauerfrage noch unklar

Trotz der UEFA-Bestätigung für München hat die DFB-Spitze als EM-Mitgastgeber die Zulassung von Zuschauern bei den vier Spielen der Fußball-Europameisterschaft noch offen gelassen. Verbandschef Fritz Keller begrüßte den Beschluss der Europäischen Fußball-Union am Freitag als wichtiges Signal und sagte in einer Mitteilung, die Partien könnten "vielleicht sogar vor Publikum" stattfinden, "wenn es die pandemische Entwicklung zulässt". Die UEFA hatte ihre Entscheidung nach eigenen Angaben getroffen, nachdem die lokalen Behörden bestätigt hätten, dass bei allen Partien mindestens 14 500 Zuschauer in der Allianz Arena möglich seien. DFB-Direktor Oliver Bierhoff begrüßte den UEFA-Entscheid als gutes Signal für die Nationalmannschaft. Joachim Löws Auswahl spiele damit in der Vorrunde "gewissermaßen vor der Haustür" des Teamquartiers in Herzogenaurach. "In der Frage der Zulassung von Zuschauern vertrauen wir weiter auf die Entscheidungen der zuständigen Stellen", fügte Bierhoff hinzu.

Drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale in München

Die Nationalmannschaft will am 10. Juni ihr Teamquartier in Herzogenaurach beziehen. Von dort sind kurze Wege zu den drei Gruppenspielen nach München gegen Weltmeister Frankreich (15. Juni), Europameister Portugal (19. Juni) und Ungarn (23. Juni) ein Vorteil. In der K.o.-Phase ginge es für die DFB-Auswahl dann kreuz und quer durch Europa.Auch das Viertelfinale am 2. Juli soll in München stattfinden. Dieses K.o.-Spiel hatte bis zuletzt besonders auf Kippe gestanden, da sich die UEFA an einem anderen Spielort mehr Zuschauer erhofft hatte. Die DFB-Elf würde laut Spielplan aber nur als Gruppendritter zu einem Viertelfinale nach München zurückkehren.

Dublin und Bilbao verlieren ihre Gastgeberrolle

Bilbao und Dublin verlieren im Gegensatz zu München ihre Gastgeberrolle, wie UEFA-Exekutivmitglied Zbigniew Boniek bei Twitter mitteilte. Die Spiele würden nach Sevilla und St. Petersburg verlegt. In Bilbao hatten die örtlichen Organisatoren schon am Mittwochabend verkündet, die UEFA habe ihnen die dort geplanten Spiele entzogen. Die Teams aus Polen, Schweden und der Slowakei müssen somit in der Gruppenphase zwischen Russland und Spanien pendeln.

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