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Eintracht reagiert auf Hintereggers Interview

Nach Hinteregger-Wirbel - Eintracht nimmt Stellung zu ZDF-Interview

© DPA

Nach der 1:3 Niederlage in Leverkusen hat Eintracht Frankfurts Abwehrchef Martin Hinteregger in einem ZDF Interview für Wirbel gesorgt, weil er sich prügelnde Fußball-Fans verharmlost. Das ZDF  hatte das Interview zwar nicht gezeigt, es kursiert aber trotzdem im Netz. Am Rande des Spiels hatten sich Frankfurter und Leverkusener Anhänger vor dem Stadion getroffen. Die Polizei konnte schlimmere Ausschreitungen verhindern.

Hinteregger sagte im ZDF: "Jetzt haben die sich halt mal ein bisschen gekloppt. Wenn es beide Seiten gewollt haben, ist es ja okay!"

Die Eintracht reagiert deutlich, sagt: „Wir distanzieren uns von jeglicher Gewalt - das ist klar.“ Hinteregger hatte unter anderem gesagt: „ Jetzt haben die sich halt mal ein bisschen gekloppt. Wenn es beide Seiten gewollt haben, ist es ja okay!“

Eintracht-Vorstand Hellmann: "Wir haben mit Martin gesprochen"

Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann erklärt am Montag dazu: „Wir haben mit Martin Hinteregger das Thema intern besprochen. Grundsätzlich ist die Haltung von Eintracht Frankfurt zu diesem Themenkomplex mehrfach deutlich und hinreichend hinterlegt und auch bezogen auf den konkreten Fall in Leverkusen von Präsident Peter Fischer im aktuellen Sportstudio klar artikuliert worden: Eintracht Frankfurt lehnt jedwede Form von Gewalt ab. Es ist an dieser Stelle aber auch mal festzuhalten, dass es nach allen bisher bekannten Informationen keine Gewalt gab.“

Keine Strafe für Hinteregger

Eine Strafe gibt es für Hinteregger nicht. Die Mannschaft hat noch bis morgen frei und bereitet sich dann auf die Partie am 9. Mai gegen Mainz 05 vor.

 

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