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Eintracht-Finanzlage: Hohe Verluste, aber stabil

Trotz hoher Verluste - Eintracht-Finanzlage stabil

© Foto: Eintracht

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt steht trotz der Corona-Pandemie finanziell auf soliden Füßen. Diesen Einblick hat Finanzvorstand Oliver Frankenbach in einem Pressegespräch am Mittwoch gewährt. Die Hessen könnten im schlimmsten Fall sogar noch eine Saison ohne Zuschauer überstehen.

Spielerverkäufe nicht zwingend notwendig

Der Umsatz ist im Pandemie-Jahr zwar um fast die Hälfte eingebrochen. Von 280 Millionen auf rund 150 Millionen Euro und die Verluste liegen bei rund 45 Millionen Euro. Dennoch erklärt Frankenbach: Ein Verkauf von wichtigen Spielern wie Silva oder Kostic seien im Sommer nicht zwingend notwendig, um zu Überleben.

Internationales Geschäft bringt mindestens 7,5 Millionen Euro

Die jetzt schon feststehende Teilnahme am internationalen Geschäft spült mindestens eine hohe einstellige Millionensumme in die Eintracht Kasse. Die ja erst im Sommer startende Conference League brächste in jedem Fall 7,5 Millione Euro. Für die sind die Frankfurter ja berits mindestens qualifiziert. Im Fall Champions League bestünde der warme Geldregen sogar aus mindestens 20 Millionen.

Vorstand ist in der Trainersuche schon weit - Hoffnung auf Entscheidung bis Ende Mai

Frankenbach erklärte unterdessen auch, man sei in der Trainersuche schon sehr, sehr weit sei, auch wenn es noch keinen neuen SportVorstand gibt. Bis Ende Mai soll beides geklärt sein.

Sonja Pahl

Reporterin
Sonja Pahl

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