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Melsungen verpasst Pokalsieg gegen Lemgo

24:28-Niederlage im Finale - Melsungen verpasst Pokalsieg gegen Lemgo

Große Enttäuschung bei der MT Melsungen: Die Handballer aus Nordhessen haben das Finale im Final Four-Pokalturnier in Hamburg gegen Lemgo mit 24:28 (12:15) verloren. 

Die Nordhessen kämpften von Anfang an nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen sich selbst. Beste Werfer waren Jonathan Carlsbogard und Lukas Zerbe mit je fünf Treffern für den TBV sowie Domagoj Pavlovic mit sechs Toren für Melsungen, das damit weiterhin auf den ersten nationalen Titel wartet.

Melsungen wartet weiter auf den ersten Titel

In einem umkämpften, aber nicht unbedingt hochklassigen Finale zwischen dem Bundesliga-Achten aus Melsungen und Tabellen-Elften aus Lemgo wechselte die Führung mehrfach hin und her.

MT-Torhüter kaum ein Faktor

Nachdem zunächst die MT beim 9:6 (19.) und 11:8 (22.) vorgelegt hatte, ging der TBV mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause. Bezeichnend: Bei beiden Teams hatten die Torhüter große Probleme, ins Spiel zu kommen. Erst in der 20. Minute gelang dem Lemgoer Schlussmann Finn Zecher (spielte in der Jugend bei der SG Egelsbach) die erste Keeper-Parade der gesamten Partie.

Ehemaliger Egelsbacher mit starker Leistung im Lemgoer Tor

Der erst 20 Jahre alte Zecher entwickelte sich zum Rückhalt seines Teams, das durch einen Tempogegenstoß-Treffer von Bjarki Mar Elisson beim 21:15 (49.) erstmals mit sechs Toren vorne lag. Schon zwei Minuten vor dem Abpfiff skandierten die Lemgoer Schlachtenbummler "Hier regiert der TBV".

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