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EM: Gefährliche Fallschirmaktion vor DFB-Spiel

Zwei verletzte Personen - Gefährliche Fallschirmaktion vor Anpfiff

Kurz vor dem Anpfiff des EM-Spiels zwischen Deutschland und Frankreich hat ein Fallschirmspringer sich selbst und die Fußball-Fans in der Münchner Arena in Gefahr gebracht.

Der Mann schwebte am Dienstagabend über dem Stadion und versuchte, einen großen gelben Ball in die Arena zu werfen. Dabei geriet er in eine Stahlseilkonstruktion am Stadiondach und kam ins Trudeln. Nur mit großer Mühe konnte er einen Absturz in die Zuschauerränge verhindern und landete unsanft auf dem Rasen. Dann wurde er sofort von zwei Sicherheitskräften abgeführt.

Zwei Verletzte bei Zwischenfall

Bei der missglückten Protestaktion der Umweltorganisation Greenpeace sind zwei Menschen verletzt worden. Das bestätigten nach der 0:1-Niederlage gegen Frankreich die Europäische Fußball-Union UEFA und die Münchner Polizei am Dienstagabend. "Wir haben nach dem jetzigen Stand zwei verletzte Männer, die zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht worden sind", sagte ein Polizeisprecher am Dienstagabend. Über die Schwere der Verletzungen gab es zunächst keine Informationen. Der Greenpeace-Aktivist wurde festgenommen, wie der Polizei-Sprecher weiter sagte. Die Organisation hatte sich wenig später für die Aktion, die sich gegen den Sponsor Volkswagen richtete, entschuldigt.

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