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Eintracht startet in die Euro League

Euro League Auftakt - Eintracht erwartet Fenerbahce Istanbul

© dpa

So klangvolle Namen wie Fenerbahce und Özil wünschen sie sich bei Eintracht Frankfurt im Europapokal. Nach langer Corona-Tristesse soll gegen den Gast aus der Türkei mal wieder ein Festabend her. Dem gesperrten Cheftrainer würde das extrem helfen.

Die tristen Corona-Bilder beim bisher letzten Europa-Heimspiel vor gut eineinhalb Jahren wollen sie bei Eintracht Frankfurt ganz schnell vergessen machen. Beim heiß ersehnten Start ins nächste Europa-League-Abenteuer soll auch mit nur 25.000 statt wie sonst 50.000 Fans schon wieder vieles so sein wie früher.

Trapp ist voller Vorfreude

"Dafür haben wir lange und viel gearbeitet. Das ist immer etwas Besonderes", sagte Torhüter Kevin Trapp vor dem ersten Spiel gegen Fenerbahce und Ex-Nationalspieler Mesut Özil (21.00 Uhr/TV Now).

Glasner muss wegen UEFA-Strafe in einer Loge sitzen

Für den Österreicher Oliver Glasner wird das Topspiel zu einem ganz besonderen Abend. Der Chefcoach, der Königsklassen-Club Wolfsburg im Sommer verließ, ist von der Europäischen Fußball-Union UEFA gesperrt worden, weil er mit dem VfL in drei Spielen nach der Halbzeit zu spät zurück aufs Spielfeld kam.

Auf der Tribühne nicht auszuhalten

"Ich darf mit dem Bus noch ins Stadion fahren, dann trennen sich unsere Wege. Ich habe hoffentlich irgendwo einen Platz. Auf der Tribüne haltet ihr mich nicht aus, deshalb gehe ich alleine in eine Loge", erzählte Glasner gut gelaunt bei der Pressekonferenz zu seinem Plan.

Glasner: Bitte den Kühlschrank füllen!

Eintracht-Trainer Glasner wird alleine in einer Loge sitzen

Glasner will was zu feiern haben

Obwohl es in bislang fünf Pflichtspielen noch keinen Sieg gab und er nun beim Kräftemessen mit dem türkischen Topclub gesperrt ist, wirkt Glasner sehr entspannt. "Ich habe gesagt, sie sollen den Kühlschrank anfüllen. Ich hoffe, dass wir ein bisschen was zu feiern haben", betonte Glasner, der 15 Minuten nach der Partie zurück zu seinem Team darf und dann auch bei der Pressekonferenz vor den Medien sprechen soll.

Trainersperre für Spieler keine große Sache

Den Co-Trainern Michael Angerschmid und Ronald Brunmayr sprach er sein vollstes Vertrauen aus. Auch für die Spieler, die eine solche Situation 2019 bei Inter Mailand schon einmal meisterten, ist die Trainersperre keine große Sache. "Der Matchplan steht davor. Von daher wird sich nix mehr ändern. Wir als Spieler können auch Verantwortung übernehmen. Ich sehe das definitiv nicht als Problem an", sagte Trapp, der mit seinen Mitstreitern gerne wieder ähnliche Geschichten schreiben würde wie 2019, als es über Marseille, Rom, Donezk und Benfica Lissabon überraschend ins Halbfinale des Wettbewerbs ging.

Start gegen "absolutes Top-Team"

"Wir wollen der großen Bedeutung gerecht werden. Wir freuen uns, dass wir gegen ein absolutes Top-Team starten", sagte Glasner, der immer wieder die immense Bedeutung und die riesige Begeisterung in der Mainmetropole hervorhob. Zum Fenerbahce-Spiel und seiner Verbannung sagte er: "Es ist für mich auch ein absolutes Highlight, vor allem hier im Stadion. Es ist schade, aber ich kann es nicht mehr ändern."

Lenz ist angeschlagen

Die Querelen um Flügelspieler Filip Kostic und der Ligafrust der vergangenen Wochen sollen mit der ganz speziellen Europa-Euphorie schnell vergessen werden. Personell steht nur ein Fragezeichen hinter Außenbahnspieler Christopher Lenz, der angeschlagen ist.

Rückkehrer von Ex-Nationalspieler Mesut Özil nach Deutschland

Mit Spannung erwartet wird die Rückkehr von Ex-Weltmeister Özil nach Deutschland. Der 32 Jahre alte Spielmacher führte Fenerbahce jüngst als Kapitän aufs Feld und steht - anders als im Herbst 2019 mit Arsenal - auch im Aufgebot für die Dienstreise in die alte Heimat. "Er ist ein Fußball-Star. Er ist bekannt, er hat gute Leistungen gebracht. Er ist mit dem Nationalteam Weltmeister geworden und hat großen Anteil daran gehabt", lobte Trapp. "Natürlich ist das ein Spieler, auf den viele schauen."

Trapp: "Die Ergebnisse werden kommen"

Eintracht-Torwart Kevin Trapp ist im Gespräch mit FFH Reporterin Sonja Pahl optimistisch, dass es jetzt aufwärts geht

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