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WM-Qualifikation: Deutschland gegen Rumänien

Fällt Neuer gegen Rumänien aus? - Flick: "Wollen Zuschauer begeistern"

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Bundestrainer Hansi Flick vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien.

Vor rund 25 000 Zuschauern sollen Leroy Sané, Serge Gnabry und Co. "alle Körner im Köcher haben" - und möglichst ein Fußball-Spektakel zünden."Es ist wichtig, dass wir das Spiel gewinnen, eine tolle Leistung zeigen und die Fans begeistern, das ist unser Ziel", sagte Flick, der im September mit drei Siegen und 12:0 Toren optimal in seine Amtszeit als Nachfolger von Joachim Löw gestartet war. "Jeder Einzelne in der Mannschaft möchte das auch so rüberbringen", kündigte er an. 

Rumänische Abwehr mit "hoher Intensität" überwinden

Rumänien könnte für Flick und seine Auswahl ein härterer Prüfstein werden als zuletzt Liechtenstein (2:0), Armenien (6:0) und Island (4:0). "Das ist eine Mannschaft, die Fußball spielen will und weiß, wie sie die Bälle nach vorne trägt", schilderte Flick. Er weiß aber auch, dass seiner Mannschaft ein offensiverer Gegner deutlich mehr entgegenkommt als ein eisern mauernder. Mit "hoher Intensität" soll die rumänische Abwehr geknackt werden. 

Rüdiger und Süle in der Innenverteidigung gesetzt

Hansi Flick setzt auch im WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien auf den Innenverteidiger-Block mit Chelsea-Profi Antonio Rüdiger und Niklas Süle vom FC Bayern München. "Sie sind einfach eingespielt", sagte der Bundestrainer am Donnerstag in Hamburg.

Flick: "Jeder Spieler habe eine enorme Qualität"

Mehr verriet der 56-Jährige aber nicht über seine mögliche Startelf. "Es gibt kaum Spieler, die gesetzt sind, letztendlich ist es auch immer eine Sache der aktuellen Form." Flick ließ auch offen, ob Rückkehrer Thomas Müller, der die drei Siege in drei Spielen im September verletzungsbedingt verpasst hatte, wieder auf die zentrale Position im Mittelfeld rückt. Jeder Spieler im Kader habe "eine enorme Qualität", sagte Flick.

In der Offensive: "Die Qual der Wahl"

Insbesondere auf der Müller-Position gebe es mehrere Profis, die infrage kämen. Beim 2:0 gegen Liechtenstein hatte Kai Havertz (Chelsea) hinter Stürmer Timo Werner gespielt, beim 6:0 gegen Armenien der Dortmunder Marco Reus, beim 4:0 auf Island kam der aktuell verletzte Manchester-Profi Ilkay Gündogan zum Einsatz. "Wir haben die Qual der Wahl, aber so ist es besser als andersherum", sagte Flick.

Neuer fällt wohl aus

Kapitän Manuel Neuer fällt einem "Bild"-Bericht zufolge aus. Der 35 Jahre alte Torwart vom FC Bayern soll Adduktorenprobleme haben und im Hamburger Volksparkstadion durch Stellvertreter Marc-André ter Stegen (29/FC Barcelona) ersetzt werden.

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