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Tischtennis-WM: Hartes Los für Boll und Franziska

Tischtennis-WM in Houston - Hartes Los für Boll und Franziska

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Das deutsche Doppel aus Timo Boll (links) und Patrick Franziska (rechts) erwartet bei der Tischtennis-WM ein hartes Programm.

Am Dienstag startet die Tischtennis-WM in Houston - und die deutsche Nationalmannschaft tritt mit geballter Hessen-Power an: Neben Bundestrainer Jörg Roßkopf (Dieburg) kommt auch mehr als die Hälfte des Teams aus Hessen.

Der aus dem Odenwald stammende Timo Boll rechnet sich die größten Chancen im Einzel-Wettbewerb aus, hat jedoch ein hartes Programm vor sich. Der Europameister hat zwar in der ersten Runde ein Freilos, ihm droht aber am Mittwoch in der zweiten Runde einer der fünf Chinesen als Gegner. Der 24-jährige Zhou Qihao ist zum Auftakt gegen den Italiener Niagol Stoyanov klar favorisiert.

Hessisches Doppel vor schwerem Programm

Auch im Doppel mit Patrick Franziska hat Boll ein Freilos erwischt - und wohl eine ebenso harte Aufgabe in der zweiten Runde vor sich. Es droht ein Duell mit den chinesischen Duo Fan Zhendong (Weltranglisten-Erster) und Wang Chuqin (Doppel-Weltmeister 2019).

Sportdirektor Prause: "Man kann von Hammerlosen reden"

"Die Weltrangliste ist durch Corona ein stückweit durcheinander gerüttelt. Spieler, die viele Turniere bereist haben, sind etwas höher gesetzt", sagt der deutsche Sportdirektor Richard Prause. "Zugespitzt könnte man von einigen Hammerlosen reden, aber wir denken nicht in diesen Dimensionen. Wenn man eine schwere Auslosung hat, dann ist man von Anfang an hellwach."

Franziska und Filus starten in den Einzel-Wettbewerb

Franziska muss im Einzel bereits in der ersten Runde ran. Der Bensheimer trifft um 1:40 Uhr (MEZ) auf den Slowaken Lubomir Pistej. Kurz danach greift auch Ruwen Filus vom TTC Fulda-Maberzell in den Wettbewerb ein. Sein Gegner in der ersten Runde ist der Rumäne Hunor Szocs (2:20 Uhr; MEZ). Filus war für den verletzten Dimitrij Ovtcharov nachnominiert worden.

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